08.02.2012, 08:19 Uhr
Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner sieht die Entsendung britischer Kriegsschiffe zu den Falklandinseln als große Gefahr für die internationale Sicherheit (Quelle: Reuters)
In dem sich wieder zuspitzenden Streit um die Falklandinseln hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner Großbritannien eine Militarisierung des Südatlantiks vorgeworfen. Ihr Land werde dagegen bei den Vereinten Nationen Protest einlegen, sagte sie am Dienstagabend in Buenos Aires.
Sie habe Außenminister Héctor Timerman angewiesen, entsprechende Beschwerden im Weltsicherheitsrat und in der Generalversammlung der UN vorzulegen. Die Entsendung moderner britischer Kriegsschiffe zu den Falklandinseln stelle ein "großes Risiko für die internationale Sicherheit" dar, sagte Kirchner.
Die Regierung in London hatte die Verlegung der "HMS Dauntless", eines ihrer modernsten Kriegsschiffe, in die Gewässer um die Falklandinseln angekündigt. Nach britischen Medienberichten wurde auch ein Atom-U-Boot dorthin entsandt.
Argentinien erhebt Anspruch auf die Inselgruppe vor der südamerikanischen Küste, die seit 1833 britisch ist. Vor 30 Jahren hatten beide Länder einen Krieg um die Inseln geführt, bei dem fast 1000 Menschen ums Leben kamen.
Nun ging Kirchner auf Distanz zu dem damaligen Versuch der Rückeroberung der Malvinas, wie die Inseln in Argentinien genannt werden, durch die argentinischen Militärs. "Keine Initiative der Diktatur, auch wenn sie von manipulierten Bürgern unterstützt wurde, kann nachträglich gerechtfertigt werden", sagte sie nach Berichten der Nachrichtenagentur Dyn. Außerdem unterzeichnete sie ein Dekret, das die Geheimhaltung der Akten einer argentinischen Untersuchungskommission zum Falklandkrieg aufhebt.
Zuletzt hatte auch der Einsatz von Prinz William, dem Enkel der Queen, auf den Falklandinseln für weitere Verstimmung gesorgt. Während es sich dabei nach Angaben der Regierung in London um einen normalen Vorgang für Hubschrauberpiloten der Rettungsstaffel innerhalb der Royal Airforce handelt, sieht man in Buenos Aires hinter der Entsendung seiner Königlichen Hoheit eine Provokation.
Streit gibt es auch um britische Ölbohrungen vor der Küste der Inseln und um die Fischbestände. "Die großen Schlachten des 21. Jahrhunderts werden um die Naturressourcen gehen", sagte Kirchner.
Quelle: dpa
Mameluk schrieb:
am 8. Februar 2012 um 18:31:19
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Die Malvinas
Die Briten haben auf den Falkland nichts zu suchen. Diese anachronistische Kolonie gehört den Argentiniern zurück und
anscheinend erhalten sie dabei Unterstützung vom ganzen süd-am. Kontinenten. Möglicherweise gibt es dort irgendwelche Vorkommen...mir sind nur Schafe als Produktionsquelle bekannt.
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Falkland schrieb:
am 8. Februar 2012 um 18:26:55
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Was soll es
Es wird sich sicherlich um Erdvorkommen gehen!!! Also Macht und Geld!!!
Es wird sein Grund haben - das GB dort das Millitär
aufrüstet.
Jedenfalls ein Schmutziges Spiel beider Staaten - in dem wieder die Unschuldigen den Preis Zahlen müssen. Falkland gehört Völkerrechtlich geklärd werden.
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Ottifant schrieb:
am 8. Februar 2012 um 18:03:56
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Falkland
Die Briten haben sich die Falklandinseln unrechtsmäßig angeeignet; so was nennt man eigentlich Diebstahl. Und die Entsendung von
Kriegsschiffen und von William ist sehr wohl ein Provokation. Scheinbar hat Großbritannien sehr viel von den USA gelernt (vor allem zu Zeiten von Blair/Bush).
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