11.07.2011, 13:59 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Nikosia (dpa) - Nach der verheerenden Explosionskatastrophe auf einem Marinestützpunkt im Süden Zyperns mit bis zu 15 Toten ist Verteidigungsminister Kostas Papakostas zurückgetreten. Auch der Kommandeur der zyprischen Nationalgarde nahm nach Berichten des staatlichen Rundfunks seinen Hut. Zuvor war scharfe Kritik laut geworden, dass die explodierten Munitionscontainer offen auf dem Stützpunkt gelagert worden waren und nicht - wie sonst üblich - unterirdisch. Bei der Explosion der Container wurden nach zyprische Medienberichten 15 Menschen getötet und knapp 60 verletzt.
Quelle: dpa
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