11.06.2011, 19:12 Uhr
Kunden des Möbelmarktes hatten diesen verdächtigen Mann gesehen (Foto: dpa)
In einer Filiale des schwedischen Möbelhauses Ikea in Dresden ist am Freitagabend ein Sprengsatz detoniert. Dabei erlitten zwei Menschen ein Knalltrauma, sagte ein Polizeisprecher. Die Fahnder suchen mit Hilfe eines Phantombildes nach dem Täter.
Kunden des Möbelmarktes hatten einen verdächtigen Mann gesehen. Der mutmaßliche Täter wird als etwa 40 Jahre alter mittelgroßer Mann mit Baseball-Kappe und Brille beschrieben.
Der Sprengsatz explodiert in der Küchenabteilung. Zwei Kunden werden leicht verletzt. zum Video
Ende Mai waren bereits Sprengsätze in Ikea-Häusern in Belgien, Frankreich und den Niederlanden explodiert. "Wir wissen nicht, ob es einen Zusammenhang gibt", sagte die Sprecherin von Ikea Deutschland, Sabine Nold. Die Kriminalpolizei sei dabei, dies zu ermitteln. "Wir haben keine Drohung bekommen - weder in der Zentrale noch in dem betroffenen Einrichtungshaus." Es gebe daher bislang auch keinerlei Hinweise auf eine Erpressung.
Die Deutschland-Zentrale von Ikea in Wallau bei Frankfurt rief ihre Mitarbeiter nach den Explosionen zu erhöhter Wachsamkeit auf. Für die Kunden bestehe kein Grund zur Besorgnis, behauptete Nold. Man habe "alle Häuser über den Vorfall informiert und sie gebeten, sehr aufmerksam zu sein", sagte Nold.
Die Explosion in Dresden geschah am Freitag gegen 19.45 Uhr. Eine 32 Jahre alte Frau und ihr 41-jähriger Begleiter erlitten von den Schalldruck einen Gehörschaden, ein sogenanntes Knalltrauma. Die Explosion beschädigte den Fußboden und Ausstellungsstücke. Nach der Räumung des Möbelhauses durchsuchten Spezialkräfte der Polizei das Haus. Sie setzten dabei auch Sprengstoffsuchhunde ein.
Die Teile des Sprengsatzes werden kriminaltechnisch untersucht. Ein Ergebnis erwarten die Ermittler in einigen Tagen. Erst dann könne man etwas über mögliche Zusammenhänge mit anderen Taten sagen, hieß es. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung. Ein Bekennerschreiben gab es bisher nicht.
Quelle: dpa
ClaudiA schrieb:
am 11. Juni 2011 um 19:34:20
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schräg
natürlich ist echtholz löblich....kann sich allerdings nicht jeder leisten. wäre schön, wenn hier nicht so hochtrabend
kommentiert würde. außerdem gehen die meisten leute mit "pröttelware" aus dem untergeschoss nach hause....völlig unabhängig von den möbeln. ach ja...in meinem fall müssen möbel nicht mehr ein leben lang halten....habe auch gerne mal was neues und abwechslung in der bude. gibt keinem das recht mich in die luft zu sprengen !
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Graf von Zietzewitz schrieb:
am 11. Juni 2011 um 19:02:43
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keine Spanplatten
Tischler recht hast Du, jeder Mann vom Fach beurteilt das ebenso.
Das sind kurzlebige Massenprodukte die keine gute
Quallität
aufweisen. Wir stellen in unserer Firma handgefertigte Quallitätsmöbel
aus echtem Holz her.Quallität hat natürlich seinen Preis, aber unser
Produkt hält ein Leben lang, man kauft es nur einmal.
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Rolli schrieb:
am 11. Juni 2011 um 18:41:00
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JoJo
Demütigung und Mentale Körperverletzung ist bei vielen Firmen heute an der Tagesordnung. Siehe IBM, HP usw. Sobald du da über 50 bis,
wirst du solange mental geknechtet, bis du von selbst gehst. Arbeitsverträge zählen dann nicht mehr. Motive gibt es überall und viele. Das ist aber kein Grund, unschuldige Personen darunter leiden zu lassen.
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