18.09.2011, 10:11 Uhr
Das "SpaceShip2" des Unternehmens Virgin Galactic soll künftig Weltraum-Touristen einen Flug ins All ermöglichen (Quelle: Reuters)
Wer als Kind Astronaut werden wollte und heute über die nötigen Mittel verfügt, kann sich seinen Traum vielleicht schon bald erfüllen: Der britische Unternehmer Richard Branson kündigte im US-Fernsehsender CNN an, er hoffe, dass sein Unternehmen Virgin in zwölf Monaten die ersten kommerziellen Weltraumflüge anbieten könne.
"Das könnte der Beginn einer neuen Ära der Raumfahrt sein", sagte der Milliardär. Das Mutterschiff sei fertiggestellt, und die Raketentests liefen sehr gut. Bransons Unternehmen Virgin Galactic hat schon jetzt 430 Fahrkarten zum Preis von je 200.000 Dollar (rund 146.000 Euro) verkauft.
Zunächst plant Virgin, Weltraum-Touristen auf suborbitale Flüge zu schicken, bei denen das Raumschiff nicht in die Umlaufbahn gelangt. Später könnten sie vielleicht auch in höhere Regionen vorstoßen. Branson hatte bereits seinen Wunsch geäußert, ein Hotel im Weltraum zu bauen.
Virgin hofft außerdem, in Zukunft Satelliten für einen Bruchteil der Kosten losschicken zu können, die Regierungsprogramme verschlingen. Auch interkontinentale Hochgeschwindigkeitsflüge seien denkbar. "Etwa eine Stunde zwischen Los Angeles und London, das ist nicht komplett ausgeschlossen", sagte Branson. Er räumte jedoch ein, dass es sicher einige Jahre dauern werde, bis sein Unternehmen solche Dienstleistungen anbieten könne.
Mehrere private Unternehmen bemühen sich derzeit, die Lücke zu füllen, die die US-Raumfahrtbehörde NASA mit dem Ende ihres 30-jährigen Shuttle-Programms im Juli hinterlassen hat. Anfang des Jahres hatte die NASA bereits Startkapital in Höhe von knapp 270 Millionen Dollar (rund 197 Millionen Euro) an die Unternehmen Boeing, SpaceX, Sierra Nevada und Blue Origin verteilt, um ihre Weltraum-Projekte zu fördern.
Quelle: AFP
Gonnar schrieb:
am 23. Oktober 2011 um 09:46:58
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Spaceforschung
Nur Forschung und Technik rettet unsere Welt. Stillstand auf diesem Gebiet bedeutet Untergang.
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TRK schrieb:
am 19. September 2011 um 08:50:23
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Umwelt
hat denn die Welt noch nicht begriffen, welche Schäden jeder Start durch die Stratosphäre für unsere Umwelt bedeutet. Mann sollte
all die gelangweilten Milladäre und Millionäre in den tot fliegen lassen. Damit die Nachfrage nach so einem Schwachsinn sofort abnimmt.
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Zukunftsbesorgter Dan schrieb:
am 18. September 2011 um 19:50:04
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Extremspritverschwendung ins Weltall
Das gehört sofort Verboten!
Was glaubt ihr wieviel Sprit das kostet mit so einem Gewicht nur wegen
Sinnlosem Prestigetourismus bis ins All zu Fliegen.
Unsere Nachfolgenden Generationen von Kindern werden uns dann die Schuld dafür geben wenn das Öl alle ist und sie wie im Mittelalter die Kartoffeln mit Hand Anbauen müssen.
Und die Stadtmenschen Essen dann was?-Sich selbst?!?
Autorennen und andere Sinnlose Treibstoffverschwendungen sind bis eine Unendliche Energiequelle gefunden- Sünde!
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