29.03.2010, 10:12 Uhr | dpa
"Der schwarze Einser" - einer der zwei letzten Bögen wurde jetzt für viertel Million Euro versteigert (Foto: dpa)
Für 250.000 Euro hat ein Bogen der ersten deutschen Briefmarke, dem sogenannten Schwarzen Einser, in Wiesbaden den Besitzer gewechselt. Der versteigerte Bogen ist nach Angaben des Wiesbadener Briefmarkenauktionshauses Heinrich Köhler einer von zwei noch existierenden Bögen dieser Art. Nach 15 Jahren im Besitz eines privaten Sammlers sind die wertvollen Marken seit Samstag in neuen Händen.
Inklusive Aufgeld zahlte der neue Besitzer rund 297.500 Euro für die philatelistische Rarität. Die mehr als 160 Jahre alte Marke sei "der Traum jedes Briefmarkensammlers", sagte der Unternehmenssprecher des Auktionshauses, Karl Louis.
Von den 800.000 Exemplaren, die im 19. Jahrhundert in Bayern gedruckt worden seien, existierten heute nur noch sehr wenige. Die meisten seien vernichtet worden, erklärte Louis weiter. Auch über den Verbleib des zweiten noch existierenden Schalterbogens ist nach Angaben des Auktionshauses zurzeit nichts bekannt.
Genutzt wurde der Schwarze Einser hauptsächlich zum Versenden von leichten Drucksachen wie Preislisten oder Werbebroschüren. Ein kompletter Schalterbogen, wie er früher am Postschalter erhältlich war, enthält neunzig Exemplare des Schwarzen Einsers.
dpa
ulli schrieb:
am 28. März 2010 um 18:45:38
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Briefmarke
Also, ich kann hier nicht neidisch sein. Der neue Besitzer hat doch auch ein ordentliches Aufgeld zum regulären Auktionspreis
bezahlt. Ich denke mal darin sind auch Steuern enthalten, die uns irgendwo auch wieder zugute kommen.
Generell freue ich mich immer, wenn sehr reiche Leute auch für sehr viel Geld sich etwas leisten, (Autos, Villen udgl. ) damit wird der Geldfluss in Gange gehalten , was für uns alle zum Nutzen ist.
Warum sollen Millionäre auf ihrem Geld festsitzen? davon haben wir ni
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Arbeiter-Depp schrieb:
am 28. März 2010 um 13:27:13
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Arm-Reich
Für 300000 Euro gehe ich hier im Osten 17 Jahre hart arbeiten im Stahlbau. Ja ich gehe für Hartz 4 Niveau arbeiten und versorge
eine 4 köpfige Familie damit, und kassiere kaum Rentenpunkte. Man kann sich vorstellen was beim lesen solcher Beiträge für Gefühle in einen hochkommen.
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Dr.Gonzo schrieb:
am 28. März 2010 um 01:08:29
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Briefmarke
Zugegeben - bin kein Sammler ,doch fast 300.000 Euronen für ein 160 Jahre altes Stück Papier ist einfach lächerlich !
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