17.11.2010, 18:11 Uhr
Vogel in der Turbine: Die australische Fluggesellschaft Qantas ist momentan vom Pech verfolgt. (Foto: dpa)
Zum fünften Mal in zwei Wochen ist eine Qantas-Maschine kurz nach dem Start zur Umkehr gezwungen worden. Dieses Mal traf es eine Boeing mit 171 Menschen an Bord in Johannesburg in Südafrika. Ein Vogel war beim Start ins Triebwerk geraten. Der Pilot setzte die Maschine sicher wieder in Johannesburg auf, teilte die australische Fluggesellschaft mit. "Pech für den Flug und Pech für den Vogel", kommentierte ein Sprecher.
Die Maschine sollte nach Sydney fliegen. Die Fluggesellschaft brachte die Passagiere in Hotels unter und wollte sie mit 24 Stunden Verspätung ans Ziel bringen.
Die Pechsträhne von Qantas begann am 4. November mit dem schweren Triebwerkschaden auf einem Airbus A380. Ausgelaufenes Öl geriet kurz nach dem Start in Singapur in Brand. Teile des Triebwerks stürzten zu Boden. Die Maschine ließ Kerosin ab und landete dann wieder sicher in Singapur.
Einen Tag später erlebte eine Qantas-Boeing in Singapur ebenfalls kurz nach dem Start einen Triebwerkschaden und kehrte um. Kurz darauf brach ein Pilot einen Boeing-Flug von Perth nach Melbourne wegen Vibrationen im Triebwerk ab. Diese Woche drehte eine Qantas-Boeing auf dem Weg nach Argentinien um. Ein Fehler in der Elektrik hatte Rauch im Cockpit verursacht.
Auch die Tochtergesellschaft von Qantas blieb nicht verschont: Eine A320-Maschine meldete am Dienstag den Verlust von Druckflüssigkeit und kehrte nach Brisbane zurück. Am gleichen Tag wurde eine Boeing zwischen Darwin und Alice Springs vom Blitz getroffen. Alle Maschinen landeten ohne Schaden für Passagiere und Besatzung.
Quelle: dpa
ina schrieb:
am 17. November 2010 um 21:46:25
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pannen
... Ergebnisse einer effizienten kostensparender und auch ökonomischen Wartungs- und Gewinn- Strategie genannter Konzerne ...
vielleicht sollte man die Kirche im Dorf lassen und auch wieder daheim die Wartungen von Heimischen Fachkräften vornehmen lassen, somit die am falschen Ende gesparten Eronen lieber in die Sicherheit einsetzen ... guten Flug ;)
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Niro 70 schrieb:
am 17. November 2010 um 21:04:33
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Vogelschlag
Nach wie vor gilt : E= m x c² ; das sagt uns, dass ein kleiner Vogel nicht den Schaden anrichtet wie ein großer Vogel. Während
des Steigflugs wird das Triebwerk mit größtem Schub gefahren; d.h mit" höchster" Drehzahl; wenn Instrumente Vibrationen o.ä. anzeigen wird der Pilot wohl vernünftigerweise landen dürfen. Oder ?
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Hagen schrieb:
am 17. November 2010 um 20:59:56
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Jemand mag Qantas glaube ich nicht
Ich denke eher dass hier die Konkurrenz seine Finger im Spiel hat....
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