19.02.2010, 11:57 Uhr
Europa-Experte Karl Lamers hat sich klar gegen den Vorstoß des BdV gewandt (Foto: imago)Im Streit um die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" hat sich der Europa-Experte Karl Lamers als erster Unionspolitiker offen gegen den Vorstoß des Bundes der Vertriebenen (BdV) gewandt. "Was der BdV als Kompromiss vorschlägt, ist kein Kompromiss, falls dadurch die Garantiefunktion des Bundes für die Stiftung und deren Besetzung wegfällt", sagte der langjährige außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag der "Frankfurter Rundschau".
Die BdV-Präsidentin Erika Steinbach hatte ihren Verzicht auf einen Sitz im Stiftungsrat in Aussicht gestellt, wenn der Bund im Gegenzug seinen Einfluss auf die Stiftung aufgibt. Dazu sagte Lamers, gerade am Einfluss des Bundes auf die Stiftung hänge "wesentlich der Stiftungszweck Versöhnung".
Quelle: dpa
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