18.07.2011, 10:08 Uhr
Nachterstedt: Zwei Kinder gucken von der anderen Seite des Concordiasees auf das abgerutschte Ufer von Nachterstedt, das immer noch nicht betreten werden darf (Fotos: dapd)
Die Bewohner von Nachterstedt in Sachsen-Anhalt hatten nach dem verheerenden Erdrutsch gehofft, wenigstens noch einmal einen Fuß in ihre Häuser setzen zu können. Doch die gesperrte Zone darf wohl nie mehr betreten werden - zumindest nicht in absehbarer Zeit.
Zwei Jahre nach dem Erdrutsch am Concordiasee in Nachterstedt hält Gutachter Michael Clostermann eine Rückkehr der Bewohner in ihre Häuser für unwahrscheinlich. "Ein Betreten des Geländes ist zu gefährlich und kann nicht verantwortet werden", sagte der vom Land Sachsen-Anhalt eingesetzte Experte in Magdeburg.
"Nach dem jetzigen Kenntnisstand müssen alle Kippenböschungen des Tagebaurestloches in ihrer Standsicherheit als gefährdet eingestuft werden", erklärt der Experte weiter. Alle Arbeiten zur Untersuchung der Ursache müssten deshalb mit größter Vorsicht ausgeführt werden.
Bei dem Erdrusch waren am 18. Juli 2009 drei Menschen ums Leben gekommen, 40 Anwohner mussten für immer ihre Häuser verlassen. Sie hatten gehofft, die Siedlung wenigstens noch einmal betreten zu können, um Sachen aus den Häusern zu holen.
Bei dem Erdrutsch waren 2,8 Millionen Kubikmeter Böschungsmasse in den See gestützt, dessen Wasser das Restloch eines ehemaligen Braunkohle-Tagebaus füllt. Die Erde hatte ein Doppelhaus und eine Haushälfte in die Tiefe gerissen, andere Gebäude des Ortes wurden beschädigt. Das Unglück sei nicht vorhersehbar gewesen, sagt der Experte heute. Nach derzeitigen Einschätzungen werden die Bohrarbeiten zur Ursachenermittlung bis zum Herbst 2012 dauern.
Quelle: dpa
polen-igor schrieb:
am 15. Juli 2011 um 21:42:03
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@cz-petr
ja ja aus der verantwortung stehlen, kohle abzocken und abfall verstecken, da warst du scchon immer gut. aber die armen leute wollen
persönlichen kram aus den wohnungen holen, all sowas, was du hast liegen lassen. aber für die dort wäre es wichtig zum verarbeiten der erinnerungen.
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Die Stimme aus dem See schrieb:
am 15. Juli 2011 um 21:35:10
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Nachterstedt
Die "Experten" von der LMBV wissen genau was da passiert ist. Sie haben aber nicht den Arsch in der Hose,und geben zu,
dass sie beim Verdichten der Böschung Mist gebaut haben. Aber das größte Ammenmärchen war die Sache mit dem Erdbeben in der Region,kurz vor dem Ereignis. Die werden auch weiterhin versuchen,die genaue Ursache zu verschleiern.
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lol schrieb:
am 15. Juli 2011 um 21:28:14
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@mikeaki
Klar und wenn die darein gehen und die Böschung erneut nachgibt bist du der erste der schreit "wer ist dafür verantwortlich,
steckt den für immer in den Bau!" Das Problem ist in Deutschland das jeder machen will was er will aber wenn was passiert einensSchuldigen sucht...am Besten ein anderer ,,,,
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