10.11.2011, 19:32 Uhr
Erneutes Erdbeben erschüttert die Osttürkei Dabei kamen mindestens sieben Menschen ums Leben. Mehrere Überlebende wurden bereits in der Nacht aus den Trümmern geborgen.
Bei einem neuerlichen Erdbeben im Osten der Türkei sind mindestens neun Menschen getötet worden. 29 Überlebende wurden aus den Trümmern von drei eingestürzten Gebäuden geborgen, teilte die Katastrophenschutzbehörde am frühen Donnerstagmorgen mit.
Dutzende Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Das Beben hatte eine Stärke von 5,7. In der Stadt Van seien insgesamt 25 Gebäude eingestürzt. Nur drei von ihnen waren jedoch bewohnt, die Rettungsarbeiten konzentrieren sich deshalb auf zwei eingestürzte Hotels und ein Wohnhaus, erklärte Türkeis stellvertretender Ministerpräsident Besir Atalay.
Die anderen zerstörten Gebäude waren nach dem jüngsten verheerenden Erdbeben Ende Oktober beschädigt und deshalb geräumt worden. Das Beben vor rund zwei Wochen hatte die Stärke 7,2; rund 600 Menschen waren dabei ums Leben gekommen.
In einem der eingestürzten Hotels hielten sich unter anderem Journalisten und Helfer der Hilfsorganisation Roter Halbmond auf, die wegen des vorherigen Bebens noch in der Region weilten. Die Nachrichtenagentur Dogan erklärte, zwei ihrer Reporter würden vermisst. Das Hotel war mindestens 40 Jahre alt und im vergangenen Jahr renoviert worden. Hotelbesitzer Aslan Bayram sagte dem Sender NTV, das Haus habe 27 Gäste beherbergt.
Ein Kameramann der Nachrichtenagentur Cihan sagte dem Fernsehsender Haber Türk, einige verschüttete Journalisten hätten Kollegen per SMS um Hilfe gebeten. Er selbst habe das Hotel vor dem Beben verlassen und sei zurückgekehrt, um seine Kamera zu holen, sagte Özgür Günes. Doch das Gebäude war eingestürzt.
Medienberichten zufolge waren aus eingestürzten Häusern Hilfeschreie zu hören. Menschen versuchten teils mit bloßen Händen, Betonbrocken und verbogenen Stahl beiseite zu räumen. In einem Krankenhaus brach ein kleinerer Brand aus, alle Patienten wurden in Sicherheit gebracht.
Trotz mehrerer Nachbeben arbeiteten Rettungskräfte unter Einsatz von Scheinwerfern die Nacht hindurch. Der Rote Halbmond entsandte nach einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders TNT sofort 15.000 Zelte und 300 zusätzliche Rettungskräfte. Aus Edremit, dem Zentrum des Bebens, wurden keine Schäden gemeldet.
Quelle: AFP
rebell schrieb:
am 10. November 2011 um 16:56:16
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Erdbeben
Inge und Frank, Sie haben beide recht, schlimm, dass es immer wieder die gleichen Gebiete trifft. Traurig wie manche hier ihre
Kommentare ablassen, wohl hochnäsig denkend, dass ihnen so was nicht passieren kann.
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Hausjeep schrieb:
am 10. November 2011 um 13:29:24
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Eine gute Idee
Özgür und Erkan, das ist eine gute Idee, in die Heimat zurück zu reisen und nie wieder zu kommen. Aber nicht nur
ankündigen, sondern auch Taten folgen lassen.Tschüss
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Frank schrieb:
am 10. November 2011 um 11:44:47
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Erdbeben
Laßt doch einfach mal die blöden Kommentare und Hetzereien! Schlimm genug, dass die Menschen in der Türkei wieder durch Erdbeben
in Not geraten sind. Wir sind als Menschen aller Nationen zukünftig gefordert uns untereinander beizustehen . Wenn man auf diesen ganzen Mist weltweit schaut, dann wird es allerhöchste Zeit etwas zu tun, uns nicht nur blind von Geldgier und Macht leiten zu lassen und uns gegenseitig zu achten .Wir sind alle Menschen, egal welcher Herkunft!
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