12.01.2011, 11:58 Uhr
Die Opfer des Erdbebens in Haiti brauchen noch immer dringend finanzielle Hilfe (Archivfoto: Reuters)
Nach dem verheerenden Erdbeben von Haiti starteten die Vereinten Nationen ihren bis dahin größten Spendenaufruf der Geschichte und alle kamen - aber nicht alle zahlten. Ein Jahr nach der Naturkatastrophe, bei der etwa 230.000 Menschen starben, sind nach UN-Angaben nicht einmal zwei Drittel der versprochenen Gelder angekommen. Demnach registrierten die Helfer bislang den Eingang von nur 63,6 Prozent des versprochenen Geldes.
Nach dem Beben im Januar 2010 hatten die Vereinten Nationen den größten Spendenaufruf ihrer damaligen Geschichte gestartet. Nur der nach der Flutkatastrophe in Pakistan ein halbes Jahr später war etwas größer.
Etwa 60 der 192 UN-Staaten hatten Milliardenhilfe zugesagt, mit der eigentlich die Wünsche der Helfer für Versorgung der Opfer und Wiederaufbau des Landes erfüllt werden könnten. So sollten in den nächsten fünf Jahren fünf Milliarden Dollar (knapp 3,9 Milliarden Euro) kommen, davon im vergangenen Jahr allein 2,1 Milliarden. Nicht einmal zwei Drittel des Geldes ging ein.
Die USA, die allein mehr als eine Milliarde Dollar zugesichert haben, wollen die UN-Kritik relativiert sehen. Offenbar gebe es Missverständnisse über das Tempo, mit dem die Versprechen erfüllt werden könnten.
"Eine Zusage ist kein Barscheck", sagte Carleene Dei vom Hilfsprogramm USAID. "Eine Zusage muss eine Kongressvorlage werden. Eine Kongressvorlage muss in die Haushaltspläne gehen. Ein Haushalt muss überprüft und abgesegnet werden. Und das Geld muss irgendwo herkommen."
Quelle: dpa
Deutscher schrieb:
am 8. Januar 2011 um 19:43:46
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Zum Thema Haiti
Und was angekommen ist, wurde nicht denen gegeben die es dringend benötigen. Überall ist was "kleben" geblieben - na so was aber auch!
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Jürgen schrieb:
am 8. Januar 2011 um 19:42:34
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Staaten zahhlten nicht einmal 2/3 der Haiti Zusagen
Wenn man sich die Bilder und Berichte aus Haiti ansieht, gewinnt man den Eindruck, dass
von den bereits geleisteten Zahlungen schon nichts angekommen ist. Warum sollte man in dieses Fass ohne Boden noch mehr Geld hineinschaufeln. Es kommt doch nichts dort an, wo es hin sollte.
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