20.06.2011, 12:06 Uhr
Ein Junge blickt durch den Stacheldrahtzaun eines Flüchtlingslagers im Kongo (Foto: dpa)
Vier von fünf Flüchtlingen weltweit leben in Entwicklungsländern. Doch obwohl gerade die ärmsten Länder besonders viele Flüchtlinge aufgenommen haben, nehmen Vorbehalte gegen Migranten in reichen Industriestaaten deutlich zu. Das geht aus dem Jahresbericht "Global Trends 2010" hervor, den das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zum Weltflüchtlingstag präsentiert.
Danach lebten die meisten Flüchtlinge im vergangenen Jahr in Syrien, dem Iran und Pakistan - jeweils von einer bis knapp zwei Millionen Menschen. UN-Flüchtlingskommissar António Guterres warnte die reichen Länder vor schweren Fehleinschätzungen über Flüchtlingsbewegungen, "während die übrigen ärmeren Länder die Belastungen tragen". "Ängste vor angeblichen Massenbewegungen sind massiv übertrieben oder fälschlicherweise mit Fragen der Migration verknüpft", sagte er.
Im Jahr 2010 waren dem Bericht zufolge etwa 43,7 Millionen Menschen auf der Flucht - das entspricht der Bevölkerung von Kolumbien oder Südkorea. Zum Vergleich: Bei Gründung des UNHCR vor 60 Jahren kümmerte sich die Organisation um 2,1 Millionen Europäer, die der Zweite Weltkrieg entwurzelt hatte.
Unterschieden wird dabei zwischen 15,4 Millionen Flüchtlingen und 27,5 Millionen Menschen, die durch Konflikte heimatlos in ihrem eigenen Land sind. Das ist die höchste Zahl sogenannter Binnenvertriebener seit einem Jahrzehnt. Hinzu kommen die registrierten Asylsuchenden.
Guterres betonte das besondere Problem der Flüchtlinge, die fünf Jahre oder länger im Exil leben müssten. Das waren im vergangenen Jahr unter UNHCR-Mandat 7,2 Millionen Menschen - so viele wie zehn Jahre lang nicht mehr. Nur knapp 200.000 Menschen konnten im vergangenen Jahr in ihre Heimat zurückkehren - das war die niedrigste Zahl seit 1990.
"Die Welt lässt diese Menschen im Stich, das Leben der Betroffenen endet für unbestimmte Zeit in der Warteschleife", mahnte Guterres. Die Industrieländer müssten sich damit befassen, denn mehr Belastungen könnten die Entwicklungsländer nicht tragen. Deutschland ist nach dem Bericht allerdings das Industrieland, das mit 594.000 die höchste Zahl an Flüchtlingen beherbergt.
Quelle: dpa
Laemperich schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:43:13
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Flüchtlinge
Das weltweite Flüchtlingsproblem der Neuzeit ist erst entstanden durch die Unfähigkeit der Regierungen der betreffenden
Länder den Geburtenanstieg in den Griff zu bekommen. d, h, sie versuchen es erst gar nicht. Sollen sich doch andere kümmern.- So nicht. Jeder Staat muss sich um seine Leute selber kümmern. Es hilft nur die Grenzen absolut dicht abzuriegeln, ansonsten droht uns der Sog in der Untergang. Hohn der Politiker von gestern: Die ziehen wir hoch! Falsch.-Realität: Die ziehen uns runter!
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Realist schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:26:07
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das Fass ist voll
Jetzt reicht es...jeder Vogel verteidigt sein Nest...es wird immer Reiche und Arme geben...alles andere ist reines Wunschdenken
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Maria schrieb:
am 20. Juni 2011 um 18:21:38
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Es langt
Deutschland kann nicht die ganze Welt retten. Die Mainstream Medien verkaufen uns doch für dumm. Schluss mit der Einwanderung in
unsere Sozialsysteme.
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