25.03.2010, 12:14 Uhr | AFP, dpa
Archäologen aus Großbritannien haben bei Ausgrabungen die sterblichen Überreste von dutzenden Wikingern entdeckt, die vor rund eintausend Jahren geköpft wurden. Die 51 Schädel und Skelette aus einem Massengrab in Weymouth an der englischen Südküste stammten von jungen Männern aus Skandinavien, teilten Forscher des geowissenschaftlichen Labors NERC mit.
Die Wissenschaftler hatten die Zähne der Totenschädel auf chemische Überreste von Speisen und Getränken untersucht. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Männer aus verschiedenen Orten in Skandinavien kamen, sagte die Forscherin Jane Evans.
Die Ergebnisse seien "fantastisch", sagte Evans. Sie seien das "beste Beispiel" für eine Gruppe von Menschen in Großbritannien mit Wurzeln außerhalb der britischen Inseln. Die nordeuropäischen Wikinger hatten im neunten Jahrhundert berüchtigte Raubzüge in weite Teile Europas unternommen. Schätzungen zufolge wurden die Wikinger aus Weymouth zwischen 910 und 1030 nach Christus von örtlichen Angelsachsen öffentlich hingerichtet.
Das Massengrab war im Juni bei Bauarbeiten für eine Straße in Weymouth entdeckt und von Archäologen aus Oxford ausgegraben worden. Der Leiter des Ausgrabungsteams, David Score, sprach von einem "außergewöhnlichen" Fund. Dass es sich bei den Männern um Wikinger handele, sei eine "aufregende" Feststellung.
Die Wissenschaftler hoffen auch auf neue Erkenntnisse zum dem Lebensstil, der Ernährung, der allgemeinen Gesundheit und den Aktivitäten der Wikinger. Vermutlich stammten sie aus verschiedenen Regionen Skandinaviens.
Quelle: AFP , dpa
Nadelstich schrieb:
am 21. April 2011 um 09:25:19
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Angeln und Sachsen
Wenn ich höre die Wikinger Klasse
als Angeln und Sachsen nach England gingen begangen die warscheinlich den ersten
Völkermord.
Frauen in England durften sich nur noch mit ihnen in die Kiste legen um Kinder zu bekommen.
Oder warum sind 95% aller Engländer mit den Friesen und Dänen verwandt.
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Heidenspass schrieb:
am 30. März 2010 um 19:50:10
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Wikinger
Ich kann mich Simbo nur anschliessen,
alle Völker haben schon gemordet und hingerichtet eben deswegen sollte man
die Leistung der
Wikinger nicht schlechtreden.Man entdeckte mit Schiffen die
gegenüber denen von C.Columbus nur Nußschalen waren weit entdeckte
Kontinente trieb auch Handel.Machmal würde man sich direkt etwas Wildheit
wünschen aber die haben wir bei uns gänzlich verloren.Wer waren denn
die die großes erreichten in früheren Zeiten,die Römer,Temudschin,Dschingis
Kahn,Napoleon
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Trinitatis schrieb:
am 30. März 2010 um 19:34:00
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Mein Senf....
Sicherlich waren die Normannen keine Heilsbringer, aber sie waren so was wie Handlungsreisende. Sie haben Waren und
Kulturgüter in andere Länder gebracht. Und natürlich ist klauen einfacher als selbst erarbeiten.....wobei....plündern und brandschatzen zuweilen auch recht anstrengend sein kann. Wikinger sind zwischen Neufundland, Nordafrika und Russland (Kiev und Novgorod als Handelszentren) schon überall gewesen. Nicht alle Wikinger waren Plünderer, viele sind Bauern oder anderes gewesen.
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