30.10.2011, 14:46 Uhr
Waffenruhe war nur von kurzer Dauer. Israel wehrt sich gegen Raketenangriffe aus Gaza.
Eine neue Runde der Gewalt zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad hat mindestens elf Menschenleben gefordert. Nach heftigen Angriffen auf israelische Grenzorte mit Dutzenden Raketen und Mörsergranaten erklärte der Dschihad am frühen Sonntag eine Waffenruhe. Am Nachmittag griff die israelische Luftwaffe jedoch erneut ein Ziel im südlichen Gazastreifen an.
Dabei wurden nach Angaben von Sanitätern ein militanter Palästinenser getötet und ein weiterer verletzt. Sie hätten einen neuen Raketenangriff vorbereitet, teilte die Armee mit. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drohte militanten Palästinensern mit weiteren Luftschlägen, sollte es wieder Raketenangriffe aus dem Gazastreifen geben.
Seit Samstag wurden nach Angaben der palästinensischen Rettungskräfte insgesamt zehn militante Kämpfer bei israelischen Luftangriffen getötet. Ein 56-jähriger Israeli war am Samstag bei einem Angriff mit einer Rakete des russischen Typs Grad in Aschkelon tödlich verletzt worden. Es war der schlimmste Ausbruch der Gewalt zwischen beiden Seiten seit August. Israels Regierungschef Netanjahu sagte nach Medienberichten: "Wir werden jeden angreifen, von dem wir wissen, dass er Israel beschießen will."
Auch in der Nacht zum Sonntag setzten militante Palästinenser ihre Raketenangriffe auf Israel fort. Seit den Morgenstunden herrschte dann zunächst Ruhe. Abu Ahmed, Sprecher der bewaffneten Dschihad-Brigaden Al Kuds in Gaza, teilte in einer schriftlichen Stellungnahme mit, man wolle eine Feuerpause einhalten. Die Organisation behalte sich allerdings das Recht vor, auf künftige Angriffe Israels zu reagieren.
Die im Gazastreifen herrschende Hamas hat auch nach Einschätzung israelischer Kommentatoren kein Interesse an einer Eskalation. Sie erwartet im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit Israel die Freilassung weiterer 550 palästinensischer Häftlinge binnen etwa sechs Wochen.
Quelle: dapd , dpa
Harry-B schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 11:40:19
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Friedensangebot
Das Friedensangebot liegt seit längerer Zeit auf dem Tisch. Ein palästinensischer Staat in den Grenzen von 1967. Damit hat
Israel deutlich mehr Land als 1947 von der UNO vorgesehen. Aber die israelischen Regierungen glauben immer noch an Eretz Israel, also an ein Israel von Ur der Heimat Abrahams bis Kairo und dem Mittelmeer. Die Rechnung wird nicht aufgehen, da die Weltgemeinschaft Frieden in dieser Region herbeisehnt. Ohne Frieden keine Existenz Israels.
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Gerda schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 11:26:17
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(19)
Gaddafis Waffen zeigen Wirkung
Nie wird es dort Frieden geben und es liegt nicht an Israel.Der Hass ist grenzenlos und wird schon den Kindern
bei gebracht.Wir haben keine Möglichkeit weder mit Geld noch mit Truppen dort Frieden zuschaffen.Eine Ilusion wer das glaubt.Der ganze Orient ist nach der "friedlichen Revolution" ein einziges Pulverfass.Es ist schon bezeichnent das in Tunesien die Islamisten an der Macht sind, die Scharia hin zu und fertig ist das Mittelalter und der Kampf der Stämme, von Religionen ganz zu Sch
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