04.03.2011, 10:44 Uhr
Zwei Polarforscher bei Wartungsarbeiten am EPICA-Eiskernbohrer in der Antarktis. Neue Analysen von Eisbohrkernen liefern überraschende Einblicke in die Klimageschichte (Foto: dpa)
Klimaveränderungen auf der Nordhalbkugel haben die Eisentwicklung in der Antarktis möglicherweise weniger beeinflusst als jahrzehntelang von Forschern angenommen wurde. Das zeigen neue Analysen von Eisbohrkernen am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI). Langfristige Temperaturschwankungen in der Antarktis könnten auch durch lokale Klimaveränderungen auf der Südhalbkugel ausgelöst worden sein, schreiben drei AWI-Physiker im britischen Fachjournal "Nature". Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gilt die Theorie eines Zusammenhangs zwischen Norden und Süden.
Bei ihrer neuen Beurteilung betrachteten die drei Wissenschaftler erstmals den besonders starken Einfluss der Wintertemperaturen auf das Klimageschehen in der Antarktis. Dieser ist deutlich größer als der Einfluss der Sommertemperaturen in der Region. "Im Ergebnis ist zu sehen, dass dieser Einfluss genauso als Ursache angesehen werden kann wie der bis jetzt vermutete Zusammenhang zwischen Norden und Süden", sagte der Physiker Martin Werner.
Auf der Basis von Berechnungen des serbischen Mathematikers Milutin Mlankovitch hatten die meisten Wissenschaftler bislang vermutet, dass Veränderungen in der Sonneneinstrahlung im Norden nahezu parallel Klimaveränderungen im Süden auslösten. Dem Norden wurde der Erdkugel-umspannende Einfluss wegen seiner größeren Landmassen zugeschrieben. Zahlreiche Klimarekonstruktionen auf der Basis von Eisbohrkernen, Meeressedimenten und anderen "Klimaarchiven" schienen diese Theorie zu stützen.
Allerdings gab es bislang keine physikalische Erklärung, wie der Zusammenhang funktionieren könnte. Die neuen Erkenntnisse stellten die alten Ansichten zwar nicht völlig infrage. "Wir haben aber ein kräftiges Indiz gefunden, dass man früher einfach falsch gedacht hat", sagte Werner.
Die Klimaveränderungen, mit denen sich die Wissenschaftler beschäftigten, vollzogen sich in einem Zyklus von Zehntausenden oder sogar Hunderttausenden Jahren. Mit dem aktuellen, wahrscheinlich vom Menschen verursachten Klimawandel hätten diese Veränderungen nichts zu tun, sagte AWI-Sprecher Ralf Röchert.
Quelle: dpa
KIK schrieb:
am 3. März 2011 um 19:31:53
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Klima
Kein Mensch weiß, wie unser Klima auf der Erde in 100 Jahre sein wird. We dies behauptet, ist ein Scharlatan. Die Erde ist schon mit
viel höheren Temperaturen und CO2 Werten zurecht gekommen als heut und die Landschaften wahr mit blühenden Leben erfüllt, sonst gäbe es heute keine Kohle, als was soll das Gefasel von der vom Menschen gemachten Klimaerwärmung?
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Henry schrieb:
am 3. März 2011 um 18:25:55
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Klimawandel
es wird höchste Zeit, dass sich die Universitäten wieder auf die Forschung und Lehre besinnen und finanziell unabhängig
aggieren können. Erst mit der Einführung der drittmittel, Beschaffung exterene Gelder für Forschung und Lehre begann dieser Wildwuchs der Panikmache. Also liebe Professoren, besinnt Euch wieder auf Euren mal so anerkannten Status!
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Dieter schrieb:
am 3. März 2011 um 17:50:31
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Klimalüge
Hoffentlich kommt langsam mal Ordnung in die Auslegung der Klimalüge betr. des CO2-Ausstoßes.Die diesbezüglische Abkassierung
in allen Bereichen muß endlich ein Ende haben und die Grünen in die Schranken verwiesen werden.
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