14.01.2012, 16:59 Uhr
Auf der Zugstrecke von Westerland auf Sylt nach Hamburg ist eine Regionalbahn entgleist.
Nach dem Zugunglück mit einem Toten bei Bargum in Nordfriesland gestalten sich die Bergungsarbeiten wegen des schlammigen Untergrunds schwierig. Sie werden voraussichtlich noch den ganzen Samstag über andauern, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Zunächst müsse eine parallel zur Bahnstrecke verlaufende Straße mit Sand stabilisiert werden.
Anschließend sollte ein Kran anrücken, um den neben den Gleisen liegenden Steuerwagen zu bergen. Dieser ist bei dem Zusammenstoß fast völlig zerstört worden. Anschließend sollten die restlichen Wagen geborgen werden.
Bei dem Unglück war am Freitagabend ein 38-jähriger Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei fuhr ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) gegen 17.45 Uhr in eine Viehherde. Der Triebwagen und ein Waggon entgleisten, der Waggon stürzte um. Außerdem gab es zwei Leichtverletzte. Beiden konnten nach NOB-Angaben aber bereits wieder das Krankenhaus verlassen.
Die anderen zwei Dutzend Passagiere des Zuges in Richtung Sylt kamen mit dem Schrecken davon. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren am Freitagabend vor Ort. "Ich bin geschockt von diesem Unglück und bin in Gedanken bei den Angehörigen des Opfers", sagte NOB-Geschäftsführerin Martina Sandow. Sie dankte den Helfern für ihren Einsatz und kündigte an, mit den Angehörigen des Todesopfers und den Verletzten Kontakt aufnehmen und ihnen Hilfe anbieten zu wollen.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) sprach den Hinterbliebenen des Opfers seine Anteilnahme aus. "Meine Gedanken nach diesem tragischen Unglücksfall sind bei den Angehörigen", sagte er.
Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte der Zugführer die Kollision mit einer auf den Gleisen stehenden Viehherde nicht verhindern.
Quelle: dapd
rein schrieb:
am 13. Januar 2012 um 21:14:45
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Bahnunglück
Schrecklich,mein absolutes Mitgefühl gilt den Angehörigen.Bin Langenhorner u.
war geschockt,angesichts der Masse an
Einsatzfahrzeugen.
War um 18.30schnell mal nach Leck.u.man konnte die hell beleuchtete Unglückstelle vor Stedesand sehen,schrecklich.Es wird Zeit das man einige Landwirte an die Leine legt,viele Weidezäune befinden sich in einem absolut mangelhaften Zustand .
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tommy schrieb:
am 13. Januar 2012 um 21:07:16
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13.
Wo um alles in der Welt kommen mitten im Januar "Rinderherden" her? Ich dachte die warten im Stall auf das Frühjahr - jetzt
gibt es bestimmt ein paar abergläubige Menschen mehr - "Freitag der 13."
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Tinka 66 schrieb:
am 13. Januar 2012 um 21:01:41
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Betroffenheit
Bin in Gedanken bei den Passagieren, selbst Pendler nach Sylt von Langenhorn.... Bin echt tief betroffen,,,,so schnell kann es
gehen...War ein Zug später dabei........
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