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Druck auf Ministerpräsident Beckstein wächst

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Druck auf Ministerpräsident Beckstein wächst

01.10.2008, 11:57 Uhr

Ministerpräsident Beckstein gibt dem Druck nach und tritt zurück (Foto: dpa) Ministerpräsident Beckstein gibt dem Druck nach und tritt zurück (Foto: dpa)Drei Tage nach dem Wahldebakel der CSU weitet sich der parteiinterne Aufstand gegen den CSU-Regierungschef vor Beginn der ersten CSU-Fraktionssitzung nach der Wahl aus. Der Sitzungsbeginn wurde kurzfristig verschoben.

Stattdessen zog sich die engste CSU-Spitze zu Beratungen zurück. Dazu gehörten neben Beckstein der scheidende Parteichef Erwin Huber, sein designierter Nachfolger Horst Seehofer, Fraktionschef Georg Schmid und dessen Stellvertreter.

CSU-SonderstatusSPD will ihn abschaffen
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Ober- und Niederbayern gegen Beckstein

Die einflussreiche Oberbayern-CSU forderte vor der Sitzung Becksteins Rücktritt. Die niederbayerischen Abgeordneten schlossen sich der Forderung an, wie aus Parteikreisen verlautete. Die CSU Oberfranken wollte Beckstein dagegen im Amt halten. Beckstein sagte auf die Frage, welche Gefühle er habe: "Unterschiedliche, gute und schlechte." Zur Fraktionssitzung war auch Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber gekommen, obwohl er dem neuen Landtag nicht mehr angehört.

Presseschau"Zweierspitze hat ihr Waterloo erlebt"
CSU auf TalfahrtGründe für das Wahldesaster
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Huber will politisch aktiv bleiben

Huber sagte auf die Frage, ob Beckstein zurücktreten solle: "Das muss er selbst entscheiden." Huber selbst hatte am Vortag als Konsequenz aus dem Wahldesaster seinen Rücktritt angekündigt. Er will aber weiter politisch aktiv bleiben und sein Landtagsmandat annehmen. Sein designierter Nachfolger Seehofer rief die Partei zur Ruhe auf. "Ich empfehle immer: Erst muss man nachdenken, dann muss man miteinander reden und dann muss man handeln. Und jetzt sind wir beim zweiten Schritt."


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Quelle: dpa

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