18.01.2012, 13:50 Uhr
Für Chiara und Sharon kam jede Hilfe zu spät. Die beiden Mädchen wurden mutmaßlich von ihrem Onkel ermordet. (Quelle: dpa)
Im Prozess um die Morde an zwei Mädchen aus dem oberbayerischen Krailling haben Sanitäter das Grauen am Tatort und ihre verzweifelten Rettungsbemühungen geschildert. "In den ersten Sekunden habe ich schon gemerkt, wie Luft aus Stichverletzungen entweicht", erklärte ein Rettungsassistent vor dem Münchner Landgericht. Er hatte im Obergeschoss des Hauses eines der Mädchen beatmet, das in einer "großen Blutlache" lag.
Mehrere Minuten habe er noch um das Leben des Kindes gekämpft. Schließlich habe er die Reanimation abbrechen müssen, "weil sie leider keinen Erfolg brachte". "Zu keiner Zeit habe ich irgendein Lebenszeichen gesehen", sagte der Sanitäter. Seiner Kollegin zufolge starb die Schwester schon vorher. "Bei ihr war bereits eine Kiefersperre vorhanden, sodass das Beatmen schwer ging. Die Arme waren steif und kalt", sagte die Frau.
Dem mutmaßlichen Mörder der Mädchen wird vorgeworfen, die achtjährige Chiara und die elfjährige Sharon am 24. März 2011 aus Habgier brutal ermordet zu haben. Die Mutter hatte ihre Kinder grausam zugerichtet aufgefunden, als sie in den Morgenstunden aus der Kneipe ihres Lebensgefährten nach Hause zurückkehrte.
Der Tatverdächtige soll sich beim Hausbau überschuldet haben. Laut Anklage wollte er auch die Mutter der Mädchen und seine Schwiegermutter töten, um an deren Erbe zu gelangen. Zum Prozessauftakt am Dienstag hatte der Mann geschwiegen. Der Verteidiger ließ aber offen, ob sein Mandant später eine Erklärung abgeben wird.
Für den Prozess sind 63 Zeugen geladen, darunter die Mutter der Kinder. Sie tritt in dem Verfahren als Nebenklägerin auf. Ihre Zeugenaussage ist für den 30. Januar vorgesehen.
Quelle: dapd
Karin schrieb:
am 18. Januar 2012 um 16:29:51
(129)
(3)
Abartiger Mörde
Dafür, dass er immer noch kein Geständnis abgelegt hat und er schweigt und obendrein so abartig grinst, müsste das
Strafmaß bis zum Limit erhöht werden. Denn anscheinend weidet er sich noch am Schmerz all derer, die von diesem Schicksal betroffen sind und diese grausame Tat mit eigenen Augen mit ansehen mussten ... für mich ist so Etwas kein Mensch mehr und hat alles Lebensrecht für immer verwirkt ....
mehr
Kommentar melden
Münchner schrieb:
am 18. Januar 2012 um 16:17:55
(87)
(0)
@Leser
Natürlich ist so ein "Mensch" in gewisser Weise wahnsinnig. Eine andere Erklärung für so eine Tat gibt es kaum. Allerdings
vermute ich, dass sein Lächeln nur eine Art Kalkül ist - eine künstliche Form der Selbstdarstellung, die nach aussen hin eine vermeintliche Sicherheit bescheinigen soll, dass die Indizien gegen ihn für ein Urteil nicht ausreichend sind.
Ihm wird das Lächeln noch vergehen, da bin felsenfest von überzeugt!
mehr
Kommentar melden
Leser schrieb:
am 18. Januar 2012 um 15:48:07
(82)
(2)
Mörder ist belustigt
Wenn man sieht, daß der Mörder im Gerichtssaal lacht und guter Laune ist ansichtlich dieses unfassbaren Verbrechens,
kann man nur sagen: Dieser Mensch muß verrückt sein!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de