
17.10.2011, 08:24 Uhr
Döner-Erfinder Kadir Nurman sieht sein Lebenswerk, den Döner, kritisch (Quelle: dapd)
Hähnchenfleisch, Tomaten, Chili und Kraut: Geht es nach Kadir Nurman, hat all das nichts in einem echten Döner zu suchen. Der Mann muss es wissen - er gilt als Erfinder des Döners. Ein Branchenverband hat den 78-Jährigen nun für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Fleisch hacken, Zwiebeln schneiden, Brot auf - und rein damit: Vor mehr als 40 Jahren erfand Kadir Nurman den Döner. Der Verein türkischer Dönerhersteller in Europa hat den 78-jährigen Rentner am Samstag für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 1972 habe Nurman den ersten Döner am Bahnhof Zoo verkauft, sagte der Vorstandsvorsitzende Tarkan Tasyumruk auf der bundesweit einzigen Messe für Unternehmen der Dönerindustrie in Berlin. Daraus sei eine Wachstumsbranche mit mittlerweile 60.000 Arbeitsplätzen in Deutschland geworden.
Nurman hatte nach eigenen Angaben den Döner im Brot als Reaktion auf den Wandel der Essgewohnheiten in deutschen Großstädten eingeführt. Damals sei Fast Food in Mode gekommen. Inzwischen ist der Döner des Deutschen liebster Imbiss; ein Symbol deutsch-türkischer Annäherung.
Wie der Döner jedoch heute zubereitet wird, missfällt Nurman: "Meiner Meinung nach sind zu viele Zutaten in den Dönern", sagte er der "Frankfurter Rundschau". "Wenn das Fleisch gut ist, braucht man keine Tomaten oder Gewürze." Auch Hähnchenfleisch habe in dem beliebten Snack nichts zu suchen: "Das ist kein echter Döner", sagte Nurman der Zeitung. Er hätte früher nur Kalb- und Rindfleisch und ein paar Zwiebeln verarbeitet. "Wenn meine Nichten Kindergeburtstag feiern, mache ich Döner noch selbst. Und da schmeckt er mir", sagte der Berliner.
Rückblickend bedauere es der Gastronom, dass er sich seine kulinarische Erfindung nicht als Marke schützen ließ: "Dann wäre ich jetzt Millionär." Verbittert ist Nurman, der dem Bericht zufolge nur eine geringe Rente bezieht, aber nicht. "Ich freue mich jedenfalls, dass heute so viele Türken vom Döner leben und Millionen Menschen Döner essen."
Allerdings hält Nurman die Preise für zu niedrig. "Meine Landsleute sind keine guten Geschäftsleute", sagte er. Für all die vielen Zutaten müsse ein Döner statt 2,50 Euro eher fünf Euro kosten. Seine ersten Döner habe Nurman in den Siebzigern für 1,50 Mark verkauft.
Quelle: Spiegel Online , dapd
Commander schrieb:
am 25. September 2011 um 19:15:40
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(10)
Schwachsinn
Nur weil wir Döner essen, ist es lange noch kein Symbol von " Deutsch-Türkischer Annäherung " .....
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Qualität schrieb:
am 25. September 2011 um 18:02:31
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Döner
Besonders der Döner Kern hat eine einzigartige Qualität, wenn er dre Tage
auf Zimmertemperatur gehalten am Spieß dreht und als
"bestes zum Schluss"
verzehrt wird. Besser auf andere Gerichte umsteigen wenn´s schon Fast Food sein muss. PS Es gibt auch noch Sauerkraut mit Kassler, Grünkohl mit Mettwurst, Rindfleisch Suppe, Rinderrouladen etc. Guten Appetit :-)
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Geraldo schrieb:
am 25. September 2011 um 17:50:02
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Döner
Wenn ich Miete/Strom/Wasser und sonstige Kosten plus Einkauf kalkuliere ist der Preis von einem Döner für 5€ viel zu günstig,bei
MC.Doof geben die Kunden auch viel mehr aus aber das Problem ist bei diesen Preisen.Billiglohnsektor,kaum einer von den 60.000(Angestellten) zahlt etwas in die Krankenkassen und Rentenkassen ein geschweige den das man von diesenen Löhnen leben kann
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