26.01.2012, 08:51 Uhr
Der dm-Erpresser und sogenannte Bombenleger von Dortmund kommt auf freien Fuß. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte ihn zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe - unter anderem wegen Vortäuschung einer Straftat. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. Das Gericht ordnete aber an, dass sich der 26-Jährige in psychiatrische Behandlung begeben muss.
Der Student aus Krefeld hatte die Drogeriekette dm erpresst und gedroht, Kunden und Personal zu töten. Anfang vergangenen Jahres hatte er nicht funktionstüchtige Bomben-Attrappen in der Nähe des Dortmunder Fußballstadions deponiert.
Der Staatsanwalt hatte eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren wegen versuchter räuberischer Erpressung sowie Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz gefordert. Der Verteidiger hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert. Er hatte darauf verwiesen, dass sein Mandant psychisch krank sei. Zwei von drei psychologischen Sachverständigen hatten ihm eine autistische Störung attestiert, das sogenannte Asperger-Syndrom.
Für das Gericht war ausschlaggebend, dass der junge Mann vorbehaltlos die Taten gestanden und Einblick in sein Seelenleben gegeben hatte. "Wir glauben, dass er keine Märchen erzählt", so der Richter. "Wir gehen davon aus, dass der Angeklagte solche Taten nicht mehr begehen wird und geläutert ist." Der 26-Jährige, der schon längere Zeit in Untersuchungshaft saß, verließ wortlos, aber sichtlich erleichtert mit seinen Eltern den Gerichtssaal.
Der 26-Jährige hatte Anfang 2010 mehrere Erpresser-E-Mails an die Drogeriekette geschrieben. Er drohte, Kunden und Mitarbeiter mit Giftgas und Sprengstoff umzubringen. Anfang vergangenen Jahres bot er dann dem Bundeskriminalamt Informationen über vermeintlich bevorstehende Bombenanschläge an. Zur Untermauerung stellte er mehrere selbst gebastelte, vermeintliche Bomben in der Nähe des Dortmunder Fußballstadions ab. Die Fahnder gingen zum Schein auf das Angebot ein - bei einem Treffen nahmen sie ihn fest.
Quelle: dpa
lolo schrieb:
am 20. Januar 2012 um 17:28:54
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türlich...
lasst uns alle auf bekloppt machen, soblad wir vor gericht stehen: Erpressung und Androhung von straftaten, Mord, Raub....
bisschen hohl durch die gegend gucken und schon gibts bewährung. Aber sobald man dem Staat zu wenig Steuern zahlt gibts am besten lebenslänglich. bekloppt hin oder her.
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Gf schrieb:
am 20. Januar 2012 um 16:24:08
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dm
So ein kleiner Gangster soll psychisch krank sein, damit er auf unsere Kosten behandelt werden kann. Was aber ist dann Wullf? Wird der
auch bald eingeliefert? Hoffentlich schnell, damit wir diesen Lügner los sind.
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Bürger schrieb:
am 20. Januar 2012 um 16:19:40
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DM - Erpresser
Da kannt die Polizei sich die Mühe und Arbeit sparen, solche Schwerverbrecher aufzuspüren. Das verursacht viel Arbeit von
vielen Beamten und kostet dem Steuerzahler viel Geld.
Dieser Richter sollte wegen Unfähigkeit entlassen werden.
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