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Ministerpräsident Althaus rechnet mit baldiger Einigung
03.08.2009, 08:44 Uhr
Thüringens Ministerpräsident Althaus sieht ein Ende der juristischen Auseinandersetzung nahen (Foto: imago)
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) erwartet in den kommenden Monaten den Abschluss der juristischen Auseinandersetzung um seinen Ski-Unfall vom Neujahrs-Tag. "Ich gehe fest davon aus, dass die Verhandlungen zügig, also noch in diesem Jahr, abgeschlossen werden", sagte Althaus der "Bild am Sonntag".
Er wisse von seinen Anwälten und vom Witwer der damals getöteten Frau, dass die Gespräche "gut" laufen.
Besuch am Grab des Opfers
Althaus sagte, er stehe mit dem Witwer inzwischen in einem "freundschaftlichem Kontakt". Beide hätten sich Briefe geschrieben. "Er weiß auch, dass ich vor einer guten Woche, in meinem Österreich-Urlaub, zum ersten Mal das Grab von Beata Christandl besucht habe. Es war für mich sehr wichtig, dort beten zu können."
Ministerpräsident seit Unfall "sensibler und geduldiger"
Der derzeit im Wahlkampf für die Landtagswahl in
Thüringen Ende August stehende Althaus sagte, er sei durch den Unfall sensibler geworden. "Ich gehe jetzt noch mehr auf die Menschen in meiner Umgebung ein. Früher wurde ich schon mal ungeduldig, wenn Mitarbeiter nicht schnell genug Sachverhalte erfasst haben. Heute bin ich geduldiger." Althaus hatte bei dem Zusammenprall auf der Ski-Piste selbst schwere Kopfverletzungen erlitten und musste mehrere Monate seine Amtsgeschäfte ruhen lassen.
Quelle: dpa