Dieter Althaus nach seiner Entlassung aus der Reha-Klinik am Bodensee (Foto: dpa)
Der bei einem Skiunfall verletzte thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat am Mittwoch die Reha-Klinik am Bodensee verlassen und sich auf den Rückweg nach Thüringen gemacht. In den vergangenen Wochen sei die Genesung sehr gut vorangegangen, sagte Althaus bei seiner Abreise aus Allensbach vor Journalisten.
Er freue sich, in seine Heimat zurückzukehren. In seinem Heimatort Heiligenstadt wurde er am Mittwochnachmittag erwartet. Althaus wird in Thüringen zunächst eine ambulante Rehabilitation aufnehmen und frühestens nach Ostern wieder in die Politik zurückkehren.
Nach der ambulanten Reha steige er wieder ein, sagte Althaus in Allensbach. Die Reha werde sicher über Ostern dauern, aber danach werde er die politischen Geschäfte wieder übernehmen. Zu dem Skiunfall sagte er, dieser habe ihn geprägt und werde ihn auch in den kommenden Jahren begleiten. Er habe Verantwortung getragen.
Althaus war am Neujahrstag auf einer Skipiste in Österreich mit einer 41-jährigen Frau zusammengeprallt, die dabei starb. Wegen des Unfalls wurde er von einem österreichischen Gericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 33.300 Euro verurteilt; zudem muss er Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen zahlen. Am Samstag war Althaus in Abwesenheit zum Spitzenkandidaten der Thüringer CDU für die Landtagwahl am 30. August gewählt worden. Die Christdemokraten wollen bei der Wahl ihre knappe absolute Mehrheit verteidigen.