09.08.2010, 21:09 Uhr
Schauspielerin Mia Farrow belastet Naomi Campbell mit ihrer Aussage vor dem Kriegsverbrechertribunal (Foto: dpa)
Das britische Topmodel Naomi Campbell soll von Anfang an gewusst haben, dass ihr der afrikanische Diktator Charles Taylor Diamanten ins Hotelzimmer geschickt hat. Mit dieser Aussage widersprach US-Schauspielerin Mia Farrow vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal für Sierra Leone den Angaben Campbells.
Das Model habe im September 1997, nachdem ihm von unbekannten Männern ein Diamantengeschenk überbracht worden sei, am Frühstückstisch gesagt, die Boten seien "von Charles Taylor geschickt worden", berichtete die 65-Jährige vor dem Sondergerichtshof. Campbell habe von einem "enormen Diamanten" gesprochen und sei "sehr aufgeregt" gewesen.
Farrows Aussage steht in deutlichem Gegensatz zu den Angaben des Models. Die 40-jährige Campbell hatte vor dem Tribunal unter Eid erklärt, ihr sei in jener Nacht ein Päckchen mit einigen "schmutzig aussehenden Steinchen" überbracht worden. Weil es schon spät und sie müde gewesen sei, habe sie nicht gefragt, von wem das Geschenk stamme. Dass der inzwischen wegen Kriegsverbrechen in Sierra Leone angeklagte damalige Präsident von Liberia der Absender war, sei lediglich eine Vermutung gewesen, die Farrow beim Frühstück geäußert habe. Die Schauspielerin und das Model waren damals ebenso wie Taylor Gäste einer Benefizveranstaltung des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela in Kapstadt.
Die Staatsanwaltschaft hofft, mit der Aussage Farrows den Vorwurf erhärten zu können, dass Taylor seinerzeit mit sogenannten Blutdiamanten für illegale Waffenlieferungen an Rebellen in Sierra Leone bezahlt wurde. Der 62-Jährige hat dies stets bestritten. Taylor ist angeklagt, mitverantwortlich zu sein für Massenmorde, Folterungen, Vergewaltigungen, sexuelle Versklavungen und die Zwangsrekrutierung von Kindern als Soldaten während des Bürgerkrieges in Sierra Leone Ende der 90er Jahre.
Mit Spannung wird auch die Aussage von Campbells damaliger Agentin Carole White erwartet. In einem Gespräch mit der Staatsanwaltschaft hatte White ausgesagt, Taylor habe im September 1997 bei einer Wohltätigkeitsgala in Südafrika mit Campbell geflirtet und ihr Diamanten versprochen.
Quelle: dpa , AFP
Das Omen schrieb:
am 9. August 2010 um 19:38:24
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10 Jahre in den Sudan
Man sollte Naomi für ihren Meineid 10 Jahre in den Sudan schicken und Wasserbrunnen bohren.
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der paulianer schrieb:
am 9. August 2010 um 19:36:27
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ich war doch sooooo müde
na klar, hat sie nicht gefragt von wem die klunker sind. sie war ja sooooooo müde. sie kriegt halt jeden tag klunger geschenkt.
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na,ja schrieb:
am 9. August 2010 um 18:27:08
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naomi
Na und was solls, schließlich hat sie die ungeschliffenen Steine weiterverschenkt. Für Gold und
Edelsteine ist die Welt schon ewig
verkauft (getötet) worden.
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