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Sturmtief: "Das ist nun einmal so"

Erschienen am 22. November 2009 | aktualisiert am 23. November 2009
Dunkle Wolken über dem Strand von Utersum auf der Insel Föhr (Foto: Cornelia Petermann)
Dunkle Wolken über dem Strand von Utersum auf der Insel Föhr (Foto: Cornelia Petermann) Vergrößern
Heute ist es zunächst wechselhaft und verbreitet regnerisch, aber es bleibt immer noch recht mild, sagt Claudia Kleinert vom Wetterdienst Meteomedia zu wetter.info. Gegen Abend frischt der Wind dann mehr und mehr auf - insbesondere in den Bergen und an der See kann es stürmisch werden.

Ursache ist ein Frontensystem, das nach Deutschland herein zieht und sich langsam nach Osten verlagert. Dadurch kommt etwas kühlere Luft zu uns - "und vor allen Dingen starker Wind", sagt Claudia Kleinert. Im Laufe des Abends und der Nacht wird es "ganz schön stürmisch". Ihr Kollege, der Meteorologe Thomas Globig, rechnet an der Nordseeküste in Sturmböen mit Windstärke acht bis neun.

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Stürmischer Wind typisch für Jahreszeit

Das Sturmtief ist nach Meinung des Meteorologen jedoch nicht besonders beunruhigend: "Da wird es sehr windig, aber das ist nichts dramatisches", erklärt Globig. An der See gehörten im November Böen der Windstärke zehn dazu, "das ist nun mal so".

Aktuelle Warnungen aus der Unwetterzentrale

Sonntag zunächst noch wechselhaft

Heute Vormittag ziehen von Westen her Regenwolken nach Deutschland, die Regen bringen. Nur im Südosten Bayerns scheint immer noch mal kurz die Sonne. Am Nachmittag verlagert sich die Wolken dann weiter nach Osten. Im Westen lockert es auf und es kann sogar noch einmal recht schön und weitgehend trocken werden. Die Temperaturen liegen bei milden zehn bis 15 Grad.

Am Montag wird es nass

Am Montag verlagert sich das Tiefdrucksystem vom Atlantik zum nördlichen Nordseeraum. "Da sieht es dann schon etwas gröber aus", meint Meteorologe Globig. Es ist dicht bewölkt, verbreitet fällt kräftiger Regen. "Von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis zum Saarland wird es sehr, sehr nass. Da pladdert es richtig", so Globig.

Schwere Sturmböen am Montag

Erneut wird es sehr windig. In den Bergen können die Böen Windgeschwindigkeiten von 100 bis 150 Kilometern pro Stunde erreichen, erklärte der Wetterdienst Meteomedia. An der See sind es immer noch 70 bis 110 Kilometer pro Stunde und auch im Flachland sind Werte von bis zu 100 Kilometer Pro Stunde möglich.

Wetterdaten und Prognosen Wetterdienst Meteomedia

Es bleibt relativ mild

Am Dienstag erreicht die Warmfront des nächsten atlantischen Sturmtiefs zuerst den Westen und Südwesten, sie überquert mit einem ausgedehnten Regengebiet im Tagesverlauf das ganze Land. Besonders im Bergland und an der Nordsee sind weitere Sturmböen möglich. Es bleibt sehr mild.

Quelle: wetter.info, uwe

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