23.04.2010, 13:51 Uhr
Die Mehrzahl der rund 6,8 Millionen in Deutschland lebenden Ausländer ist einer Studie zufolge gut integriert. Die meisten Befragten beherrschten die deutsche Sprache so gut, "dass sie das alltägliche Leben in Deutschland weitgehend problemlos bewältigten", heißt es in der Untersuchung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, aus der die "Welt am Sonntag" zitierte.
Die Türken haben demnach die größten Integrationsprobleme: Jeder fünfte spricht nur mangelhaft oder gar kein Deutsch. Polen, Griechen, Italiener und mit Abstrichen auch Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien fällt es der Studie zufolge dagegen erheblich leichter, sich in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt einzufügen.
Große Unterschiede weisen die Gruppen bei der Bildung auf. Fast zwei Drittel der in Deutschland lebenden Polen und 60 Prozent der Griechen besitzen eine mittlere oder hohe Schulbildung. Bei Italienern und Migranten aus dem früheren Jugoslawien liegt diese Quote nur bei rund 44 Prozent, und unter den Türken verfügen lediglich 41 Prozent über einen solchen Bildungsstand. Gleichzeitig sind die hier lebenden Türken unter den Analphabeten mit gut sieben Prozent stark überrepräsentiert.
Auch die sozialen Unterschiede seien erheblich: Mehr als 15 Prozent der Türken, aber nur 7,6 Prozent der Griechen lebten von Hartz IV. Differenzen zeigten sich auch bei den Deutschkenntnissen: Jeder fünfte Türke, aber nur jeder 17. Italiener oder jeder zehnte Pole beherrschte die deutsche Sprache mangelhaft oder gar nicht. Die Hälfte der Türken pflegt laut Studie zudem keine häufigen Kontakte zur deutschen Bevölkerung. Der Großteil der Italiener und der Migranten aus dem früheren Jugoslawien gab hingegen an, mehrmals in der Woche freundschaftliche Kontakte zu Deutschen zu haben. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt.
Für den türkischstämmigen Grünen-Chef Cem Özdemir bestätigt die Studie die bereits bekannten Integrationsdefizite der Türken. Als positiv bewertete er in der "Welt am Sonntag" den erkennbaren Bildungsaufstieg zwischen den Generationen. Der Anteil derer mit keinem oder niedrigem Bildungsabschluss sei allerdings nach wie vor viel zu hoch, monierte er. Die Integrationsbeauftragte des Bundes, Maria Böhmer (CDU), sieht einen möglichst hohen Bildungsgrad ebenfalls als das entscheidende Kriterium für erfolgreiche Integration an. "Nicht nur für die türkischen, sondern für alle Migranten in unserem Land gilt: Nur gute Deutschkenntnisse, ein Schulabschluss sowie eine fundierte Ausbildung eröffnen die Chancen für eine erfolgreiche Zukunft."
Quelle: dpa , AFP
richardson schrieb:
am 19. April 2010 um 15:58:06
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Integration
Die Hauptschuld an der schlechten Integration der muslimischen Türken liegt in erster Linie an den Imams.
Diese Vorbeter in den
Moscheen müssen die deutsche Sprache beherrschen und in der Landessprache ihre Predigten halten.Sie haben díe Möglichkeit auf ihre muslimischen Landsleute einzuwirken dass die die deutsche Sprache lernen.
Es liegt nicht an der Dummheit sondern eher an der Bequemlichkeit der meist jungen Leute.
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Hans schrieb:
am 19. April 2010 um 15:21:29
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Integration
Ist doch prima dieses Ergebnis. Dann kann man doch diejenigen, die sich nicht integrieren wollen, getrost in iihre Heimatländer
entlassen. Das wäre eher Gewinn als Verlust. In Deutschland sind alle herzlich willkommen, die fleißig und intelligent sind. Diese Leute brauchen wir. Leider hat auf Drängen der Wirtschaft ein Zustrom von wenig gebildeten und ausgebildeten Zuwanderern nach Deutschland statt gefunden. Diese waren halt nützliche weil "sprachlose" Arbeiter an den Fließbändern.
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Sylvia schrieb:
am 19. April 2010 um 12:54:51
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Integration
Wer bei uns leben will soll auch mit uns leben wollen. Da ist die Kenntnis der Sprach die erste Grundvoraussetzung. Hierfür sind
ausschließlich die Zuwanderer zuständig, nicht der deutsche Steuerzahler. Es können jedoch kostenpflichtige (analog der Volkshochschulen) bereitgestellt werden. Der Staat muss den Lernerfolg nach einiger Zeit überprüfen und daran das Bleiberecht knüpfen. Es darf auch keine Sonderregeln für Zuwanderer, wie Badetag, Gebetsraum, Sonderverpflegung usw. geben.
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