21.02.2012, 07:23 Uhr
Ein U-Boot der neuen Dolphin-Generation liegt in Kiel im Wasser. Es soll an Israel geliefert werden. (Quelle: dpa)
Das mit 68 Metern Länge größte U-Boot, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde, soll anscheinend noch dieses Jahr an Israel geliefert werden. Das U-Boot wurde auf dem Gelände der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel zu Wasser gelassen und ist erstmals zu sehen - es soll mit Atomwaffen ausgestattet werden können.
Voraussichtlich werden im Herbst Probefahrten stattfinden. Der Konzern Thyssen Krupp Marine Systems, zu dem die Werft gehört, macht keine Angaben: Der Vertrag verpflichte den Hersteller zum Schweigen. Polizeiboote überwachen den Hafenabschnitt.
Es handelt sich dem Vernehmen nach um das erste U-Boot der zweiten Generation der Dolphin-Klasse für Israel. Das Antriebssystem kombiniert einen Dieselmotor mit einem von Brennstoffzellen betriebenen Elektromotor. Es ist eines der modernsten U-Boote der Welt und soll angeblich in der Lage sein, auch Atomwaffen einsetzen zu können. Die "Kieler Nachrichten" berichten, dass das Boot schwerer zu orten sei als ein U-Boot mit reinem Dieselantrieb.
Um die Jahrtausendwende hatte Israel bereits drei Boote der Dolphin-Klasse erhalten. Im Bau sind zurzeit zwei Exemplare der neuen Generation; das zweite Boot solle 2013 ausgeliefert werden, hieß es. Inzwischen haben Deutschland und Israel die Lieferung eines weiteren U-Bootes vereinbart. Die Bundesregierung subventioniert den Verkauf dieses dritten Bootes mit maximal 135 Millionen Euro. Das heißt, dass ein Drittel des Preises vom deutschen Steuerzahler beigesteuert wird.
Quelle: dpa
karlheinz schrieb:
am 20. Februar 2012 um 21:06:30
(632)
(172)
Riesen-U-Boot
Von wegen Riesen Uboot. Der Autor dieses Artikels hätte sich mal besser über das Thema U-Boot informieren sollen bevor er
einen Artikel daüber schreibt. Im Vergleich zur russischen Typhoon-Klasse oder zur amerikanischen Ohio-Klasse ist diese Klasse ehr ein Mini-U-Boot
mehr
Kommentar melden
Egon schrieb:
am 20. Februar 2012 um 21:05:25
(905)
(75)
Sorgen
Was wirklich bedenklich ist, dass der Staat Israel atomwaffentransportfähige Waffen (wozu, wenn man nicht die Waffen dazu hat)
bekommt und gleichzeitig soll der Iran mit zur Zeit noch wirtschaftlicher Macht vom Besitz der selben Waffen abgehalten werden ...
mehr
Kommentar melden
Torsten schrieb:
am 20. Februar 2012 um 21:04:43
(1024)
(50)
U-Boot
Wir liefern eine Erstschlagwaffe an Israel, na super, an einen Staat der doch garkeine Atomwaffen besitzt,na sowas, die Grünen regen
sich auf das Saudi Arabien leopard 2 kamgfpanzer kauft,bitte.
Achso wer bezahlt das Boot wieder wir wie schon zuvor bei den Fregatten(4stck,bezahlte der Steuerzahler!!!!)
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video