31.08.2011, 10:40 Uhr
Den Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan mangelt es an schweren Waffen, bemängelt der Wehrbeauftragte des Bundestages (Quelle: dpa)
Der Wehrbeauftragte schlägt Alarm: Der harte Sparkurs bei der Bundeswehr gefährdet nach seiner Ansicht die Sicherheit der Soldaten. In einer Mängelliste kritisiert Hellmut Königshaus, "erhebliche Engpässe" bei der Ausstattung der Truppe. Es würden insbesondere Übungs- und Gefechtsmunition fehlen, außerdem gebe es zu wenig großkalibrige Waffen für den Einsatz in Afghanistan.
Weil die Soldaten nicht genug Schießübungen absolvieren könnten, ergebe sich eine "unzureichende Handlungssicherheit im Umgang mit Handwaffen", die auch Auswirkungen auf die Sicherheit im Einsatz hat, heißt es in der Liste. Sie liegt der "Financial Times Deutschland" vor.
Um das Munitionsproblem zu lösen, müssten die "notwendigen Haushaltsmittel" bereitgestellt werden, forderte Königshaus. Defizite gebe es auch bei veralteten Wärmebildgeräten und fehlenden NATO-kompatiblen Funkgeräten in Afghanistan.
Quelle: dapd
unwichtig schrieb:
am 31. August 2011 um 12:19:11
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@merkel
eine schande ist das. es werde milliarden sonstwo verjubelt während unsere bundeswehr demnächst mit faulen tomaten schießt. die merkel muss weg!
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Oderaber schrieb:
am 31. August 2011 um 12:18:55
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Bundeswehr
Das geht ja frei nach dem Motto "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass"! Wußte ich ja noch gar nicht, dass der
Einsatz in Afghanistan auch viel Geld kostet. Sonst hätte ich mir dass vielleicht mit der Entsendung deutscher Soldaten dorthin doch noch überlegt. Na ja, bald haben wir es ja geschafft!
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Taranis64 schrieb:
am 31. August 2011 um 12:03:04
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Munition
Als Konsequenz kann ich den Kameraden nur raten: Befehlsverweigerung. Wenn einem Soldaten sogar die Möglichkeit der Verteidigung
(von Angriff will ich gar nicht reden) genommen wird, kann es nichts anderes geben. Wie kann so etwas geschehen, liebe Politiker? Ihr schickt junge Menschen sehenden Auges in den Tod. Eine Armee mit Munitionsmangel, lächerlich. Dann bleibt zuhause und gebt das Geld in unsere Bildung, wie es von Anfang an besser gewesen wäre.
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