08.07.2011, 10:14 Uhr
Steinbrück, Steinmeier und Merkel im Januar 2008 vor einer Kabinettssitzung. Dass beide SPD-Politiker sie abhängen würden, wenn der Kanzler direkt gewählt würde, dürfte der CDU-Chefin nicht gefallen (dpa) (Quelle: dpa)
Schlechte Karten für Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wettbewerb mit ihren SPD-Konkurrenten: Die CDU-Chefin unterliegt im ARD-Deutschlandtrend sowohl SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier als auch dem früheren Finanzminister Peer Steinbrück. Bei der Sonntagsfrage rutscht die Union mit 32 Prozent (minus 1 im Vergleich zum Vormonat) zudem auf ihr Jahrestief. SPD mit 26 Prozent (plus 1) und Grüne mit 23 Prozent (minus 1) hätten weiterhin eine Mehrheit, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. FDP und Linke bleiben bei 5 und 8 Prozent.
Falls die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würde Merkel gegen beide potenziellen SPD-Herausforderer verlieren. Im Vergleich mit Steinmeier unterliegt die Kanzlerin in der Umfrage mit 39 zu 43 Prozent. Gegen Steinbrück kassiert sie mit 37 zu 48 Prozent eine noch deutlichere Niederlage.
85 Prozent der Deutschen finden, Angela Merkel "müsste in der Bundesregierung klarer den Kurs angeben". 65 Prozent gaben in der Umfrage an, Merkel lasse "nicht erkennen, wofür sie selbst eigentlich steht". Eine Mehrheit von 58 Prozent ist der Ansicht, Merkel "regiert eher nach Umfragen als nach eigenen Überzeugungen". 78 Prozent finden aber auch, Angela Merkel "ist eine Politikerin, die unser Land in der Welt gut vertritt". 61 Prozent meinen, Merkel "hat alles in allem gute Arbeit als Kanzlerin gemacht".
Überzeugendster Politiker in Deutschland ist derzeit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Mit seiner Arbeit zeigten sich in der Umfrage 57 Prozent zufrieden (plus 3). Dahinter folgen Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mit 56 Prozent (plus 3) Steinbrück mit 54 Prozent (plus 2), Steinmeier mit 51 Prozent (minus 4) und Merkel mit 49 Prozent Zustimmung (minus 1). Schlusslicht unter den abgefragten Spitzenpolitikern ist Außenminister Guido Westerwelle (FDP), mit dessen Arbeit nur 26 Prozent der Deutschen zufrieden sind (minus 1).
Quelle: dpa
Klaus Wolf schrieb:
am 8. Juli 2011 um 09:47:45
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FDP
Ich lese hier immer wieder, dass die FDP unfähig ist und Merkel einknickt. Wenn mal wirklich Programme interpretiert und es objektiv
betrachtet ist die FDP der von Koalitionspartner und Presse gemachte Sündenbock. Immerhin sind Sie die Einzigen die immer noch versuchen ihr Wahlversprechen gegen den Willen des Koalitionspartners und der Oposition einzulösen. Übrigens wurden gerade wiede die Bezüge der Abgeordneten erhöht und da waren Sie sich einig, abgesehen von der Linken.
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cowie schrieb:
am 8. Juli 2011 um 09:46:17
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Kanzlerwahl
von den dreien würde ich keinen wählen. das volk soll sparen und die erhöhen sich einfach mal die diäten, da stimmte keiner
dagegen und da muß man plötzlich nicht sparen... nein, keiner ist für mich glaubwürdig und deshalb könnte ich keinen wählen..
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Bully schrieb:
am 8. Juli 2011 um 09:43:42
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Umfrage Kanzler
Ja, wir benötigen dringend einen neuen Kanzler, der diesen Namen auch verdient.
Merkel hat ein Problem . Sie hat kein Ziel
und wer kein Ziel hat kommt auch nicht an.
Ich sage es immer wieder,erstklassige Manager suchen sich erstklassige Mitarbeiter. Zweitklassige suchen sich drittklassige Mitarbeiter.
Schauen Sie sich doch einmal das Kabinett an und urteilen Sie selbst.
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