17.02.2011, 13:20 Uhr
In mehreren US-Bundesstaaten wurde die Vollstreckung von Todesurteilen aufgeschoben, weil ein Mittel für die Giftspritze fehlte (Quelle: imago)
Die deutsche Ärzteschaft unterstützt einen Lieferboykott für Hinrichtungsgift an die USA. "Die deutsche Pharmaindustrie kann zeigen, dass sie ethisch handelt, wenn sie sich hier beteiligt", sagte der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery der "Passauer Neuen Presse".
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte an die Pharmafirmen appelliert, Medikamente, die das Betäubungsmittel Thiopental-Natrium enthalten, nicht an die USA zu liefern. Der Stoff ist ein Bestandteil des Giftcocktails, der für Hinrichtungen verwendet wird. Der einzige in den USA zugelassene Hersteller will den Stoff jedoch nicht mehr produzieren.
"Röslers Initiative ist eine tolle Idee", lobte Montgomery. Es gebe Beschlüsse der American Medical Association ebenso wie deutscher Ärzte, nicht an Todesstrafen mitzuwirken.
Mehrere US-Bundesstaaten mussten zuletzt die Vollstreckung von Todesurteilen aufschieben, weil ein bei Hinrichtungen verwendetes Betäubungsmittel nicht mehr lieferbar ist.
Quelle: dpa , dapd
Ein weiterer Deutscher Bürger schrieb:
am 24. Januar 2011 um 13:38:56
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Gift, Strang oder elektrischer Stuhl
Schlimm genug, dass es die Todesstrafe überhaupt gibt und Leute die eine Todesstrafe vollstrecken
können und sich dabei selbst zu Mördern machen. Wenn die Henker der USA kein Gift anwenden können, werden sie die Todesstrafe mit dem Strick oder dem elektrischen Stuhl vollstrecken. Diese beiden Todesarten sind für die Betroffenen viel qualvoller, als das einschläfern durch die Giftspritze. Daher denke ich, dass sich nichts ändern wird, wenn die Amis kein Gift mehr bekommen.
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mosi schrieb:
am 24. Januar 2011 um 13:15:10
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Hinrichtung
Wen will Deutschland noch alles retten, wir sind schon nicht mehr zu retten. Bei uns bekommen die Verbrecher noch Hormonspritzen,
damit sie noch lange leben und weiterhin dem Steuerzahler zur Last fallen.
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Deutscher Bürger schrieb:
am 24. Januar 2011 um 12:53:35
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kein Hinrichtungsgift für die USA
Dieser Appell , kein Hinrichtungsgift an die USA zu liefern, ist geradezu lächerlich . Als ob die
Chemie-Industrie eines Landes wie die USA nicht in der Lage wäre solches Zeug selbst herzustellen. Ganz typisch für unseren Polit-Praktikanten Rösler !
Hat dieser Mann nichts besseres zu tun ? Dieser Möchtegernminister macht sich doch nur zum wiederholten Mal lächerlich !!
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