26.01.2012, 10:01 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Vor dem für 2014 geplanten Bundeswehrabzug aus Afghanistan hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) die Entscheidung für den Kampf am Hindukusch als richtig bewertet.
"Vorher weiß man oft nicht, was ein solcher Einsatz an Geld und Blutzoll kostet. Aber der Einsatz war richtig", sagte de Maizière am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin".
Der Bundestag entscheidet am heutigen Donnerstag darüber, die Obergrenze für die deutsche Truppenstärke von bisher 5350 auf 4900 Soldaten zu reduzieren. Eine breite Zustimmung gilt als sicher. Anfang 2013 sollen 500 weitere deutsche Soldaten abgezogen werden, wenn die Sicherheitslage es zulässt. Ende 2014 soll der Kampfeinsatz der Nato in Afghanistan enden.
"Jetzt geht es um einen sicheren, geordneten und nachhaltigen Übergang", sagte de Maizière. Dabei sollten die afghanischen Streitkräfte aufgebaut werden und nach und nach die Verantwortung übernehmen. Das Ziel sei: "Wenn wir weg sind, darf nichts gefährdet werden von dem, was wir aufgebaut haben."
De Maizière verglich den Abzug mit der Übergabe eines Steuers: "Wir haben bisher auf dem Fahrersitz gesessen und die Afghanen auf dem Beifahrersitz. Jetzt wechseln wir das allmählich. Und anschließend sind wir dann noch ein bisschen Fahrlehrer." Auch nach dem Abzug 2014 werde Deutschland das Land mit Geld, Soldaten und wahrscheinlich auch Polizisten für die Ausbildung unterstützen. "Wir lassen Afghanistan nicht allein", versicherte er.
Quelle: dpa
Jaegerin schrieb:
am 26. Januar 2012 um 18:19:29
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Afghanistan
Natürlich muss der Herr Minister sagen, der Einsatz war erfolgreich und notwendig. Ob er wohl selbst davon überzeugt
ist?Vermutlich nein; denn ich halte ihn ja nicht für dumm. Wieviele Zivilisten wurden dort sinnlos ermordet? Können die dafür Verantwortlichen da ruhig schlafen? Es sind ja nur Kollatoralschäden, welch ein widerlicher Begriff. Natürlich schlafen sie ruhig, ganz einfach weil sie gewissenlos sind und es noch nicht einmal merken - diese Paladine der USA.
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Steinfelder schrieb:
am 26. Januar 2012 um 16:38:57
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Kriegsfürsten
Weg mit diesen Kriegsministern und den Parteien, die so etwas befürworten. Ihr seid alle verfassungswidrig, lest einmal unser Grundgesetz.
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Norbert schrieb:
am 26. Januar 2012 um 14:00:32
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Einsatz in Afganhistan
... war sicher falsch oder will H. de M. sagen, daß es richtig ist einen korrupten Drogendealer zu unterstützen.
Wenn alle abgezogen sind, haben die Taliban das Sagen. Ende der Diskussion und Dank an Rot-Grün, den Friedensstiftern.
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