05.08.2010, 11:10 Uhr
Seehofers CSU hat Angst vor dem Negativ-Trend der Union (Foto: imago)
Die CSU ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung bei einer bisher nicht veröffentlichten Umfrage auf rund 38 Prozent Wählerzustimmung abgestürzt.CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ist nach eigenen Angaben nichts von der Umfrage bekannt: "Ich kenne keine Umfrage, die die CSU unter 40 sieht, erst recht keine geheime. Alle Umfragen, die ich kenne, sehen uns klar über 40 Prozent."
Die "Bild" beruft sich bei der Meinungsumfrage eines Hamburger Instituts auf Informationen aus CSU-Kreisen. Auch in der Sonntagsfrage, die unter anderem längerfristige Wählerbindungen berücksichtigt, kommen die Christsozialen nach Informationen der "Bild" nur noch auf knapp 40 Prozent.
Noch bei der jüngsten Vorstandssitzung habe CSU-Chef Horst Seehofer im Parteivorstand verbreitet, die Partei hebe sich mit 43 Prozent "wohltuend vom negativen Unions-Trend (30 Prozent) ab". Doch dabei bezog er sich nach Angaben von "Bild" auf für Bayern allein nicht repräsentative Daten einer bundesweiten Unions-Umfrage.
Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein sagte, seine Partei müsse "höllisch aufpassen, dass sie nicht in den Abwärtssog der schwarz-gelben Koalition gerät". Es gebe die Gefahr, dass auch der CSU konservative Stammwähler verloren gingen, weil ihnen die Richtung in Berlin nicht passe, sagte Beckstein. "Wir müssen in Bayern alles tun, um nicht vom Negativ-Trend der CDU erfasst zu werden." Es gelte der alte Satz von Franz Josef Strauß, dass es rechts von der CSU keine andere demokratisch legitimierte Partei geben dürfe, betonte Beckstein: "Die Union darf nicht länger ihre konservativen Stammwähler vernachlässigen."
Ex-Parteichef Erwin Huber sagte der Zeitung, die CSU sei keineswegs immun gegen den Negativtrend der Union insgesamt. "Wir müssen auf unser eigenes Profil achten und auch die konservativen Wähler bundesweit für die Union ansprechen."
Quelle: dapd
Alfons schrieb:
am 5. August 2010 um 19:26:00
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CSU
Ole von Beust sagte so schön, alles hat seine Zeit, vielleicht auch die CSU.
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Connie schrieb:
am 5. August 2010 um 18:44:27
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DieBayerin
Wie kommen sie nur zu der Behauptung, Seehofer sei ein kluger Mensch? Sie verwechslen wohl 'klug' mit 'raffiniert' und
'durchtrieben' hierfür gibt es unzählige Beispiele. 'Umgänglich' das mögen viell. mehr Frauen so sehen oder bezeichnen.
Sollte dies nun seine hervorstechendste Eigenschaft sein, erscheint mir dies doch als zu wenig ......
Falls es Sie beruhigt, ich bin jedenfalls nicht 'versetzt' worden - im Übrigen sind mir das zu niedrige Beweggründe .....
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Connie schrieb:
am 5. August 2010 um 17:58:15
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@Kritiker etc.
Sorry, so einfach würde ich Seehofer jetzt nicht 'entlasten' wollen. Er ist immerhin der Chef bzw. der Kopf. Und Seehofer hat
wahrlich genug 'Dreck am Stecken' - auch aus seiner Zeit als 'Verbraucher'- oder besser 'Wirtschaftsschutzminister'. Hier hat er sich bereits besonders als Lobbyist hervorgetan. Wie er den Bürgerwillen achtet bzw. missachtet hat er in jüngster Zeit auch schon oft genug bewiesen und Leute wie Dobrindt und Konsorten hat eigentlich er berufen ....
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