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Glos: CSU muss hinter neuer Führung stehen
03.04.2008, 11:29 Uhr
Michael Glos, CSU-Minister in Berlin, mit Bayerns Regierungschef Beckstein (rechts) (Quelle: dpa)Zur Krise in der CSU hat sich jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zu Wort gemeldet und seine Partei zur Geschlossenheit aufgerufen. Der CSU-Minister in Berlin verlangte ein Ende der internen Führungsdiskussionen. "Alle haben sich hinter die neue Führung zu stellen", sagte Glos der "Passauer Neuen Presse".#
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Probleme von früher
Ministerpräsident Günther Beckstein und CSU-Chef Erwin Huber hätten zwar einen schwierigen Job. Allerdings müssten sie "auch Probleme lösen, die vor ihrer Amtszeit entstanden sind" - also unter Edmund Stoiber, dem manche in der CSU nachtrauern. Zur Rolle des früheren Regierungschefs und CSU-Chefs sagte Glos: "Ich würde mich freuen, wenn er über seine Rolle des Ehrenvorsitzenden der CSU hinaus mit Rat und Tat zur Verfügung stünde. Um die CSU wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, muss jeder ran, der Ehrenvorsitzende ebenso wie die Vizevorsitzenden."
Replik auf Kritik
Vor zwei Tagen hatte Glos' Kabinettskollege, Gesundheitsminister Horst Seehofer, das neue Führungsduo Beckstein/Huber noch indirekt kritisiert und von seiner Partei ein klare Perspektive verlangt. "Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, als bestünde der Kern unserer Politik in der Korrektur der Vergangenheit", hatte er der Tageszeitung "Die Welt" zu Protokoll gegeben.