04.01.2012, 17:57 Uhr
CSU-Chef Horst Seehofer dringt auf die Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg auf die politische Bühne. "Meine und unsere Position ist, dass wir zu gegebener Zeit Karl-Theodor wieder in einer aktiven Rolle der CSU sehen möchten. Den Zeitpunkt bestimmt er selbst", sagte Seehofer auf der alljährlichen Klausurtagung im bayrischen Wildbad Kreuth.
Er betonte: "Wir wollen, dass er sich einreiht in unser Team, das sehr, sehr schlagkräftig ist." Als Parteichef trachte er danach, für die Wahlen 2013 "alles, was wir aufzubieten haben, zu optimieren".
CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, die in den vergangenen Wochen eine kritischere Haltung zu Guttenberg eingenommen hatte, lud den einstigen CSU-Star nicht zu der bis Freitag dauernden Tagung ein.
Eingeladen seien die Mitglieder der Landesgruppe, die CSU-Mitglieder im EU-Parlament, Mitglieder der Parteispitze und frühere Landesgruppenvorsitzende. "Ehemalige Abgeordnete sind traditionell bei dieser Klausurtagung nicht eingeladen.", hieß es.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte: "Karl-Theodor zu Guttenberg ist einer von uns und bleibt einer von uns." Aufstellungsversammlungen für die Bundestagswahl seien bis Mitte 2013 möglich. Es gebe keinen Zeitdruck.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sagte, ob Guttenberg zurückkomme, entschieden die Delegierten in dem betreffenden Wahlkreis. Er habe Guttenberg geraten, sich die Zeit zu nehmen, die er brauche.
Seehofer lobte die CSU-Landesgruppe als starke Bastion der Partei in Berlin und maß Hasselfeldt großen Anteil daran zu. "Wir sind ein Stabilitätsfaktor in der Berliner Koalition."
Die schwarz-gelbe Koalition arbeite gut zusammen. "Wir haben in den vergangenen Monaten eine sehr gute Form des Entscheidungsprozesses, des Meinungsaustausches gefunden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden."
Zugleich motivierte Seehofer am Mittwoch am Rande der Klausur den angeschlagenen Koalitionspartner FDP zum Durchhalten. "Jeder, der in der Politik lange unterwegs ist, weiß, dass man solche schwierigen Umständen, in denen sich die CSU sicherlich auch gelegentlich befand, mit Gelassenheit und harter Arbeit überwinden kann und nicht, indem man hektisch wird und Verlässlichkeit verlässt." Es liege aber vor allem an der FDP selbst, mit dieser schwierigen Situation fertig zu werden. "Wir wollen, dass wir einen starken Koalitionspartner in Berlin und München haben."
Seehofer stellte sich indes hinter den angeschlagenen Bundespräsidenten Christian Wulff. Seehofer sagte, er habe auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen.
"Die Sachverhalte, die im Raum stehen, können nur vom Bundespräsidenten bewertet und beantwortet werden", sagte er und betonte, Wulff habe das Vertrauen der CSU.
Quelle: dpa
krendewald schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:55:08
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Seehofer
Was machen Sie da Herr Seehofer. Wir wollen, dass diese Korrupten und betrügerischen Politiker von der Bildfläche verschwinden
(das will der Bürger, auch wenn Sie das nicht glauben), und Sie holen diese Vögel durch die Hintertür wieder rein. Weihnachten ist vorbei. Sonst hätte der Nikolaus mit Ihnen ein ernstes Wörtchen reden müssen.
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Honnie schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:45:46
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PAPA SEEHOFER
zuerst verdonnert er den karli,dann holt er ihn wieder aus der gruft.
hat wohl angst vor UDE ?? wenn die FDP ausscheidet hat
die CSU in bayern eh nix mehr zu sagen.und die merkel hat wieder eine vermeintliche bastion im
bundesrat verloren.halleluja singt der franzjosef auf wolke 7.lass manna regnen
es wird eng.
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hannilein schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:38:05
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Guttenberg
Herr Seehofer, wie kann man sich einen Mann in die Politik zurück wünschen, der sich so verhalten hat. Fäschung der
Doktorarbeit ist Betrug. Aber irgendwie verraten Sie sich immer wieder selber, welche Charaktere uns da regieren. Da kann man nur sagen: "Wir Mafiosi müssen zusammen halten".
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