08.10.2011, 13:30 Uhr
Die CSU hat auf ihrem Parteitag in Nürnberg Horst Seehofer als Parteichef bestätigt. Er erhielt 89,9 Prozent der Delegiertenstimmen. Vor zwei Jahren war Seehofer mit 88,1 Prozent gewählt worden. Bei der mit Spannung erwarteten Wahl seiner vier Stellvertreter musste der Euro-Skeptiker Peter Gauweiler eine Niederlage einstecken.
In einer Kampfabstimmung setzte sich Verkehrsminister Peter Ramsauer mit 440 zu 419 Stimmen gegen Gauweiler durch.
Wegen der wiederholten Kritik Gauweilers an der Europapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Wahl im Vorfeld für große Spannung gesorgt. Bei den weiteren drei Stellvertreter-Posten wurden Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit 85,8 Prozent der Stimmen, Bayerns Justizministerin Beate Merk mit 63,2 Prozent und Verteidigungs-Staatssekretär Christian Schmidt mit 73,1 Prozent gewählt.
Seehofer hatte vor seiner Bestätigung als Parteichef versucht, seiner Partei Stolz und Zuversicht einzuimpfen und sie damit auf den Kampf um den Machterhalt in Berlin und München 2013 einzuschwören. "Bayern steht so gut da wie noch nie zuvor in seiner Geschichte", betonte der Ministerpräsident.
Zudem attackierte Seehofer - ohne ihn ein einziges Mal namentlich zu nennen - seinen SPD-Herausforderer für die Landtagswahl, den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, aber auch den möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.
Quelle: AFP , dapd , dpa
Kassandra schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 15:39:31
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@Hannes schrieb Unterstützung
Wenn man sich mit der Vergangenheit Geber-Nehmer-Länder beschäftigt ist Deine Aussage richtig. Leider hatten
aber nicht alle Länder die gleiche positive Ausgangsposition wie Bayern (Autoindustrie, landwirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeit usw.). Ohne das damals durch Stahl und Kohle hochindustialisierte NRW hätte der Ausgleich anders ausgesehen, obwohl schon damals ein großer Teil des Lastenausgleichs dadurch finanziert wurde.
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Nachdenklicher nicht mehr CSU-Wähler schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 15:21:01
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Keine Niederlage für Gauweiler, sondern abgekartete CSU-Strategie gegen unbequeme, andersdenkende CSU-Mitglieder??
Schade! Damit hat
d.CSU,sowohl b.d. Basis,als a. b.Volk ihreChancen ver- spielt.Ramsauer, Merck u. Co.haben bish.deutl. gezeigt, dass sie n. d. Wahlen auf ihre Machtpos.,verliehen durch d. parl.Demokratie, pochen, egozentr. u. selbstherrlich reg.,o.Rücksicht a.d. Volkeswillen.Haupts. ihre Ideen werden durchgesetzt.Unbequ.Kritiker u.Andersdenkende haben in dieserCSUkeine Zukunft.Herr Gauweiler verlassen Sie d.CSU u.gründen e.neue Partei, d.sich m. Herz u.Verst. für d.bay. Volkeswillen einsetzt.
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EGAL schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 15:14:06
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Seehofer
Es ist im Grunde genommen doch völlig wurscht wer in der "Politischen Landschaft" Deutschlands sitzt oder auch nicht. Das
Resultat ist....... ach lassen wir es lieber.
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