23.02.2012, 12:03 Uhr
Weitere Leichen in der "Costa Concordia" entdeckt Spezialtaucher der Feuerwehr finden acht weitere Leichen im Schiffswrack. Damit hat sich die Zahl der Toten auf 25 erhöht. Sieben weitere gelten noch als vermisst.
Fast sechs Wochen nach der Havarie der "Costa Concordia" haben Taucher acht Leichen in dem überfluteten Teil des Kreuzfahrtschiffes gefunden. Nach vier Toten am Vormittag sichteten die Bergungsteams später vier weitere Leichen, wie italienische Medien übereinstimmend unter Berufung auf den Krisenstab berichteten. Alle befanden sich auf dem vierten Deck des Schiffes.
Das Kreuzfahrtschiff war am 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio auf einen Felsen gelaufen und gekentert.
Sieben Passagiere und Crewmitglieder werden noch vermisst. Die ersten drei der am Mittwoch gefundenen Toten - ein Kind, eine Frau und ein Mann - sind geborgen und nach Grosseto in ein Leichenschauhaus gebracht worden. Die Bergungsarbeiten mussten danach wegen sich verschlechternder Wetterlage unterbrochen werden.
Die Bergung der Toten werde wegen erschwerter Arbeitsbedingungen länger dauern, hatte es zunächst geheißen. Nach einer Überprüfung der Aussagen von Überlebenden der Havarie über den möglichen Verbleib von Vermissten waren Taucher nach längerer Pause gezielt wieder auf die Suche in dem Wrack gegangen. Zuvor wurden noch 15 Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes vermisst, darunter sechs Deutsche.
Unter den Toten soll auch die fünfjährige Italienerin Dayana Arlotti aus Rimini sein, deren Schicksal in Italien viel Anteilnahme gefunden hatte. Sie war zusammen mit ihrem kranken Vater auf der Kreuzfahrt. Dieser ist unter den Vermissten. Ansonsten wurde über die Identität der jetzt entdeckten Leichen zunächst nichts bekannt. Vor drei Wochen war das bisher letzte Opfer identifiziert worden.
Anfang Februar hatten die Rettungskräfte auf Giglio die Suche nach den Vermissten im versunkenen Teil des Wracks offiziell eingestellt. Grund dafür war vor allem die Sicherheit der Taucher, die an dem halb untergegangen Wrack arbeiteten. Später wurde aber eine weitere Suche im Wrack doch möglich.
Gegen Kapitän Francesco Schettino wird seit dem Unfall wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt. Schettino ist unter Hausarrest. Das Schiff war auf seiner nächtlichen Fahrt zu nahe an die Insel Giglio herangekommen und hatte einen Felsen gerammt.
Die Ermittlungen werden jetzt über Schettino und seinen ersten Offizier Ciro Ambrosio hinaus noch auf sieben weitere Verdächtige ausgedehnt, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Es handele sich um vier Offiziere des Schiffes und drei Beschäftigte der verantwortlichen Reederei Costa Crociere.
Eine Reihe von Einzel- und Sammelklagen gegen die Reederei sind angekündigt. Die Reederei hat den Passagieren eine pauschale Entschädigung angeboten. Einen ersten Beweissicherungstermin haben die Ermittler für den 3. März angesetzt. Dabei geht es um den Fahrtenschreiber des Schiffes, der Auskunft über den Hergang des Unfalls geben soll.
Das Leeren der Tanks der "Costa Concordia" geht unterdessen voran. Zwei Drittel der 2380 Kubikmeter Treibstoff, ganz überwiegend gefährliches Schweröl, sind abgepumpt. Damit hat sich die Gefahr einer größeren Ölpest im toskanischen Archipel verringert. Das restliche Öl soll in den nächsten Wochen abgepumpt werden.
Danach muss die Genueser Reederei einen Plan für den Abtransport des 290 Meter langen Schiffes vorlegen. Offen ist, ob das havarierte und teilweise vollgelaufene Schiff nach dem Aufrichten zerteilt werden muss oder aber an einem Stück abtransportiert werden kann.
So verhielt sich Kapitän Francesco Schettino wenige Minuten nach Beginn der Schiffshavarie. zum Video
Quelle: dpa
Ein Realist schrieb:
am 22. Februar 2012 um 21:29:42
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Der Skipper um 17:18 hat Recht An die die hier ein unsachlichen Kommentar abgeben.
Zunächst: Die Taucher leisten wirklich eine
unmenschliche Arbeit. Leider viele Möchtegerne z. B. Feichtmayr Tilo um 14:44 als Seemann auf der SS Rotterdam. Die SS Rotterdam ist seit 2000 außer Betrieb und ein Hotelschiff das heute einen Verlust von 44,3 Mill. Euro Miese aufweist.
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Skipper schrieb:
am 22. Februar 2012 um 21:08:31
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Skipper an Ben Hadschi 17:56 Weitere Leichen wurden entdeckt.
Bis jetzt habe ich jeden Sturm gemeistert. Zu den Tauchern, Rettungskräfte
usw. das ist eine sehr schwere Arbeit und ich habe Achtung vor ihnen. Manche benötigen nach den Einsatz psychologische Hilfe. P.S.: Ben Hadschi, wie heißt Ihr Wüstenschiff?
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Astérixlegaulois schrieb:
am 22. Februar 2012 um 20:44:33
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Weitere Leichen in der "Costa Concordia" entdeckt
Hochachtung vor der Arbeit der Taucher und die die Tank`s leerpumpen und andere.
Das schwere Schiffsunglück, das weiter Leichen an Bord sind, daß Leichen gefunden wurden, ist sehr traurig, - nun die Daumen nach unten – das man den Kapitän Schettino kielholen will bzw. den Tot wünscht ist ebenso sehr traurig.
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