30.01.2012, 09:58 Uhr
Die Bergungsarbeiten an dem Schiffswrack vor der italienischen Küste wurden erneut unterbrochen.
Wegen starken Windes und hohen Wellengangs hat sich das Wrack des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der italienischen Mittelmeerinsel Giglio in der Nacht zum Sonntag in seiner Position verschoben. Normalerweise bewege sich das Wrack zwischen zwei und drei Millimeter pro Stunde, dieses Mal habe sich das Wrack um etwa 3,5 Zentimeter bewegt, teilte der italienische Zivilschutz mit.
Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen wurde die Suche nach den Vermissten am Sonntagmorgen erneut eingestellt.
Unterdessen hat das Landeskriminalamt bestätigt, dass auch eine Frau aus Baden-Württemberg bei der Katastrophe ums Leben gekommen ist. Das fünfte deutsche Todesopfer stamme aus dem Südwesten, teilte die Behörde mit. In Baden-Württemberg werden seit dem Unglück zwei Frauen vermisst: eine 71-Jährige aus Neuffen und eine 66-Jährige aus Achstetten.
Neben der Frau aus Baden-Württemberg sind bislang Opfer aus Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen identifiziert worden. Außerdem werden weiterhin sieben Deutsche vermisst, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts.
Hören Sie hier Kapitän Schettino: Der Mitschnitt des Telefonats mit dem Hafenamt untermauert die schweren Vorwürfe gegen ihn. zum Video
Die "Costa Concordia" war am Abend des 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio auf Grund gelaufen, Leck geschlagen und gekentert. Bislang wurden 17 Tote geborgen, 16 weitere Menschen werden noch immer vermisst. Bei dem zuletzt entdeckten Todesopfer handelt es sich nach Angaben der Präfektur in Grosseto um ein peruanisches Crewmitglied.
Die Vorbereitungen zum Abpumpen des Treibstoffs des havarierten Kreuzfahrtschiffs mussten am Samstag ebenfalls wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. Das Wetter soll sich frühestens am Dienstag bessern.
Experten suchen fieberhaft nach einer Lösung, das havarierte Kreuzfahrtschiff zu stabilisieren und eine drohende Ölpest zu verhindern. zum Video
Quelle: dpa , AFP
Julio schrieb:
am 29. Januar 2012 um 18:58:32
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Costa C.
So allmählich könnte die italienische Polizei Costa Cordalis aufgetrieben haben, damit der sich auch mal vor Ort sehen lässt und
sich um Schiff und Helfer kümmert. Verantwortung lässt sich eben nicht delegieren. Da muß man als Verantwortlicher selbst den Kopf hinhalten.
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Reralist schrieb:
am 29. Januar 2012 um 18:54:17
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@Lascher
Sie scheinen sich mit der Sicherung und Bergung von havarieten Schiffen auszukennen. Sicherlich machen Sie das 1x pro Woche. Warum
sind Sie dann nicht vor Ort und sagen den Spezialisten, was sie machen müssen. Der von Ihnen angeführte Herr schreibt sich übrigens Leonardo da Vinci. Die Allgemeinbildung läßt grüßen. Wünsche Ihnen weiterhin viel Freude bei der Sicherung und Bergung Ihres Paddelbootes.
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Skipper schrieb:
am 29. Januar 2012 um 18:41:31
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"Costa Concordia" droht weiter abzurutschen
An Pfatzolisator Ihre Überschrift: und gluckgluck, weg isse! Das ist wirklich nicht
lustig. Da ist ein schweres Unglück mit 4000 Menschen passiert, Gottseidank prozentual nicht viel Tote und Vermißte, Taucher riskieren Ihr Leben mit Einsätzen, das Schiff droht abzurutschen, eine Umweltkatastrophe soll verhindert werden...... und Sie machen sich darüber lustig und Witze. Das ist sehr traurig.
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