06.02.2012, 14:24 Uhr
Eine schwangere Passagierin des Unglücksschiffes "Costa Concordia" hat nach der Havarie ihr Baby verloren und will nun eine Million Euro Entschädigung. Die 30-jährige Italienerin sei im vierten Monat schwanger gewesen, berichteten italienische Medien.
Zwar habe sie per Rettungsboot dem sinkenden Kreuzfahrtschiff entkommen können, sei aber in der vergangenen Woche in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie ihr Baby verlor. Ärzte führten die Fehlgeburt auf den psychischen Stress bei der Evakuierung und einer Kollision ihres Rettungsbootes mit einem Felsen zurück.
Den Berichten zufolge wollen die Anwälte der Frau ihre Klage einer Sammelklage gegen den Kreuzfahrtanbieter beifügen und dabei eine Million Euro Schadenersatz erstreiten. Das Unternehmen Costa Crociere hatte sich nach dem Unglück mit Vertretern der Urlauber darauf verständigt, dass jeder Passagier 11.000 Schadenersatz plus 3000 Euro für die Reisekosten erhalten soll. In den USA verklagen einige Passagiere den Mutterkonzern Carnival jedoch auf eine Entschädigungssumme von insgesamt 460 Millionen Dollar (350 Millionen Euro). Auch in Frankreich und Deutschland sind weitere Klagen anhängig.
Die "Costa Concordia" war am Abend des 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio havariert. Bei dem Unglück kamen vermutlich 32 Menschen ums Leben, darunter mindestens sechs Deutsche.
Quelle: AFP
Silvie schrieb:
am 5. Februar 2012 um 18:22:10
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Fehlgeburt
Tatsache ist, dass durch große Aufregung und Stress eine Fehlgeburt ausgelöst werden KANN. Ob das bei dieser Frau der Fall war
oder nicht, kann man als Außenstehender nicht beurteilen.
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Rose schrieb:
am 5. Februar 2012 um 18:02:52
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Entschädigung
Der Sinn einer Klage in Amerika ist viel Geld rauszuholen.Die deutschen Anwälte sind in dieser Hinsicht nicht so gut
informiert um dort eine Klage zu erwirken. Geht das für die Kläger daneben ( was passieren wird) wird das für die mehr als teuer. 11000,00 Euro reichen dann nicht, die wären dann eh weg. Man sollte sich so einen Schritt gut überlegen, ob die Fehlgeburt durch die Havarie gekommen ist, mag ich nicht zu beurteilen
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Filot schrieb:
am 5. Februar 2012 um 17:43:52
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@HugoDasDschungeltier
Das glaube ich auch.
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