25.01.2012, 14:32 Uhr
Gegen Bundespräsident Christian Wulff werden nun Vorwürfe der Vorteilsannahme unmittelbar nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten laut. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch und das Magazin "Stern" in seiner neuesten Ausgabe berichten, bat Wulff den Eventmanager Manfred Schmidt, am Abend des 30. Juni 2010 etwa 80 Gäste zu einer Party in Berlin einzuladen. Die Kosten der Veranstaltung habe aber Schmidt getragen. Wulff selbst sei zu der Feier erschienen.
"Wenn Wulff bestimmen kann, wer eingeladen wird, ist das natürlich ein Vorteil", sagte Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim dem "Stern". Hier liege ein Verdacht der Vorteilsannahme vor.
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Schmidt zurzeit wegen des Verdachts der Bestechung, gegen Wulffs früheren Sprecher Olaf Glaeseker wegen Bestechlichkeit.
Schmidt hatte auch den umstrittenen Nord-Süd-Dialog organisiert, eine Lobbyveranstaltung, an der er viel Geld verdient haben soll. Die Ermittler prüfen, ob der damalige Regierungssprecher Glaeseker Schmidt dabei "gefällig gefördert" hat. Im Gegenzug soll er mehrere kostenlose Urlaube in Feriendomizilen Schmidts verbracht haben.
Wer ins Straucheln komme, müsse auch wieder aufstehen, sagte Wulff am Sonntag in Berlin. zum Video
Nach Darstellung der niedersächsischen Landesregierung soll Glaeseker bei der Planung des Nord-Süd-Dialoges weitgehend eigenmächtig gehandelt haben. "Es hat sich gezeigt, dass Herr Glaeseker immer sehr selbstständig gearbeitet hat", sagte Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) am Mittwoch nach einer internen Überprüfung der Regierung in Hannover.
Quelle: dapd , dpa
Bill schrieb:
am 25. Januar 2012 um 21:11:14
(199)
(10)
Moralist Wulff
Schlimm ist, dass er nicht nur bei Glogowski, Kanther, Schröder oder Rau den Moralfinger gehoben hat. Er hat auch Herrn
Sauerland nahegelegt über einen Rücktritt nachzudenken. Den Oberbürgermeister versucht man per Abwahl aus dem Rathaus zu jagen. Warum nur warum, kann man das mit Herrn Wulff nicht auch machen? Denke, die 2/3 Mehrheit zur entsprechenden Verfassungsänderung wirds nie geben.
mehr
Kommentar melden
Aufklärer schrieb:
am 25. Januar 2012 um 21:11:04
(165)
(16)
@lonela
Das Herr Wulff nichts von der Vergangenheit seiner Frau weiss ist schwer zu glauben.Ein Mann der dieses Amt annimmt sollte in jeder
Hinsicht unfehlbar sein.
mehr
Kommentar melden
Dejay schrieb:
am 25. Januar 2012 um 21:09:47
(36)
(21)
@Christian
" Jedenfalls hat da Wulff bei aller Unappetitlichkeit noch riesigen Spielraum. " @Christian - echt? Werde ich mal machen -
beim Googeln gibts aber nur Sonnenrollos, bauchredner und nen SS Mann , gib mal'n Tip. Zur damaligen Zeit (Bj.60)habe ich mich nicht sooo sehr für Politik interessiert - nur wenn Strauss die Redekeule schwang fand ich seine grantelige Art amüsant. War das so ein Hallodrie?
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video