04.01.2012, 09:37 Uhr
Christen werden in Nordkorea, in Afghanistan und Saudi-Arabien weltweit am stärksten verfolgt. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2012 hervor, den das christliche Hilfswerk "Open Doors" veröffentlicht hat. Neun der zehn vorderen Plätze belegen islamisch geprägte Staaten. "Die Situation für Christen hat sich zunehmend dort verschlechtert, wo auch der islamische Extremismus zugenommen hat", bilanziert die Organisation.
Bereits zum zehnten Mal in Folge führt das abgeschottete Nordkorea die Rangliste der 50 Länder an, in denen Christen laut Open Doors am stärksten verfolgt werden. Afghanistan löst den Iran auf dem zweiten Platz ab, Saudi-Arabien ist vor Somalia Dritter in der unrühmlichen Rangliste.
Die jüngsten Umwälzungen in Nordafrika sieht die Organisation skeptisch. Auch in den Ländern des "Arabischen Frühlings" werde sich aller Voraussicht nach das Leben für Christen nicht verbessern, heißt es in der Mitteilung des Hilfswerks. So habe sich die Lage in Ägypten nach dem Ende der Herrschaft des langjährigen Machthabers Husni Mubarak sogar verschlechtert. Mehrere Kirchen seien angegriffen worden, Islamisten machten Stimmung gegen Christen.
Nach Schätzungen von Open Doors werden weltweit rund 100 Millionen Menschen wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt. Alljährlich bewertet das Hilfswerk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen vor Ort, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen.
Hinter den Top-Platzierten Nordkorea, Afghanistan und Saudi-Arabien folgen Somalia, Iran, die Malediven und Usbekistan. Die Plätze acht, neun und zehn belegen der Jemen, der Irak und Pakistan.
Quelle: dpa
jonny-58 schrieb:
am 4. Januar 2012 um 14:14:50
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@ Bin Friedlich
da sich die meisten religionen NICHT an die lehren der BIBEL halten, hast du leider recht. die wichtigsten lehren christi
stehen in der bergpredigt. christus geht sogar soweit, dass er sagt "liebe deine feinde". soweit ich weiss hält sich nur eine kleine minderheit konsequent an dieses gebot. mein unbekannter opa war bei den bibelforschern und ist im kz buchenwald ermordet worden, da nicht gegen andere kämpfen wollte. ...
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Bin Friedlich schrieb:
am 4. Januar 2012 um 13:20:23
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Kampf der Religionen
NICHTS hat in der Geschichte der Menschheit mehr Elend über die Welt gebracht als Religion - gleich welcher Konfession.
Die Lösung ist einfach: Strikte Säkularisierung und Verbieten der Religionsausübung in der Öffentlichkeit, KEINE Steuern und Sondergenehmigungen mehr für Abstrusitäten wie "Schächten, Glockenkläuten uswusw." - Schon ist Ruhe und jeder kann in seinem Wohnzimmer machen, was er will.
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Jonny-58 schrieb:
am 4. Januar 2012 um 11:15:31
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Verfolgung
der Apostel Johannes schrieb Jesu Worte nieder: "Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht
größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten."
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