12.12.2011, 16:36 Uhr
Bei einer Auseinandersetzung an Bord eines chinesischen Fischerboots hat der Kapitän am Montag einen Beamten der südkoreanischen Küstenwache erstochen. Ein weiterer Beamter wurde bei dem Angriff verletzt.
Wie die südkoreanische Küstenwache mitteilte, stach der Kapitän des Fischerbootes den einen Beamten in die Seite und den anderen in den Bauch. Die Angegriffenen wurden in ein Krankenhaus in der Hafenstadt Incheon gebracht. Der Beamte mit den seitlichen Stichwunden sei gestorben. Der andere werde operiert, hieß es.
Zwei chinesische Fischerboote waren laut Küstenwache wegen des Verdachts auf illegales Fischen in südkoreanischen Gewässern gestoppt worden. Über den genauen Tathergang konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Neun Chinesen seien festgenommen worden.
Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen im Gelben Meer. Dort wurden dieses Jahr nach Angaben der Küstenwache 430 chinesische Fischerboote wegen des Verdachts auf illegales Fischen in südkoreanischen Gewässern sichergestellt. Im Vorjahr waren es 370. Vergehen dieser Art werden üblicherweise mit einer Geldbuße geahndet. Danach gibt die Küstenwache die Boote wieder frei.
Das südkoreanische Außenministerium bestellte am Montag den chinesischen Botschafter in Seoul ein und legte Beschwerde wegen des Angriffs ein. Bereits am vergangenen Donnerstag habe das Außenamt China zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen die illegale Fischerei in südkoreanischen Gewässern aufgefordert, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums.
"Die Unterbindung der illegalen Fischerei in unseren Gewässern ist die dringendste Aufgabe beim Schutz unserer Fischer und Fischgründe", hieß es kürzlich in einem Leitartikel der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Mit 300.000 Schiffen und rund acht Millionen Beschäftigten ist die chinesische Fischereiflotte die bei weitem größte der Welt.
Quelle: dapd
Anton schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 15:36:31
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Aggressoren
Und was ist mit den USA-Aggressoren,die weltweit durch ihre Kriege Menschen umbringen. Wer prostestiert da.???? Wer weß ob der
Bericht stimmt??? Die Südkroreaner haben vielleicht gestänkert.
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Moritz93 schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 15:21:04
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Chinesische Aggressoren
Mal sehen, welche Staaten endlich bereit sind, mittels Handelsboykott die weitere Expansion dieser Riesenkrake
entgegen zu treten.Und auch all die Firmen hier, die mit dieser Diktatur handeln, sollten boykottiert werden
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