25.11.2011, 13:06 Uhr
Drei Dutzend Schrauben haben Wartungsarbeiter bei der Grundüberholung eines Airbus-Jets in China vergessen - die Maschine der Fluggesellschaft Air France war dennoch tagelang im Einsatz.
Der vierstrahlige Airbus A340 wurde nach Entdeckung des Mangels an seinem Standort in Boston mit einem Flugverbot belegt, berichtet eine französische Nachrichtenagentur und beruft sich auf einen internen Untersuchungsbericht der Airline. Ein Air-France-Sprecher bestätigte diese Informationen.
Der Airbus war am 10. November von einer Grundüberholung im chinesischen Xiamen zurückgekehrt. Nach Angaben des Air-France-Sprechers fehlten Schrauben, die einen Teil der Verkleidung zwischen dem rechten Flügel und dem Rumpf hätten fixieren sollen. Die Flugsicherheit sei allerdings stets gewährleistet gewesen.
Ein Experte des europäischen Flugzeugbauers Airbus sagte allerdings: "Wenn ein Teil sich löst, gibt es immer ein Risiko, dass es einen wichtigen Bestandteil des Flugzeugs beschädigt."
Die Gewerkschaft des technischen Flugpersonals wies darauf hin, dass vor dem Airbus bereits eine Boeing 747-400 nach einer Revision im chinesischen Xiamen ebenfalls Probleme gehabt habe. Mehrere Wände waren damals mit einer brennbaren Farbe gestrichen worden. Die Maschine musste drei Wochen am Boden bleiben, damit der Schaden behoben werden konnte.
Die Deutsche Lufthansa sucht nun nach detaillierten Informationen zu dem Zwischenfall. Es handele sich in Xiamen wahrscheinlich um ein Unternehmen, das auch Vertragspartner der Lufthansa sei, erklärte ein Sprecher der Lufthansa Technik. Dort würden regelmäßig Boeing 747 überholt.
Man sei mit dem Unternehmen laufend im engen Arbeitskontakt. Während der Liegezeit der Jets seien immer mehrere Prüfer der Lufthansa Technik und der Lufthansa selbst in der Werft, um die Arbeiten zu kontrollieren. Dies geschehe bei jedem Arbeitsschritt, bei sicherheitsrelevanten Einheiten gebe es sogar eine dritte Kontrolle, um menschliches Versagen auszuschließen.
Quelle: AFP , dpa
kd schrieb:
am 25. November 2011 um 20:28:56
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vergessen
..und funktioniert doch. wenn ich was repariert hab, bliebt auch immer etwas übrig
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Pilot schrieb:
am 25. November 2011 um 19:23:58
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US-Check
Mittlerweile sind wir auch von unseren genauen deutschen Check abgewichen, Vorbild sind amerikanische Pilotenchecks d.h. mit dem
Stiefel kurz an das Bugrad schlagen, 2 Flächen und ein Leitwerk zählen und alles ist für den Vorflugcheck o.k. Bei uns fehlen ständig ca. 20 Bolzen an der Außenhaut, was solls. Solange die Triebwerke genug Schub leisten und alles außen etwas nach Öl, Gummi und Kerosin riecht, ist alles in Ordnung. Mein Gott mit welchen Autos fahrt ihr unten herum, auch nicht besser !
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incitatus schrieb:
am 25. November 2011 um 19:01:33
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china
Bin kein Freund der Chinesen,aber vieles was man hier liest ist dumme Überheblichkeit.Fehler passieren überall.Wir haben mal einen
Serienmotor eines weltberühmten süddeutschen Autoherstellers auf den Prüfstand bekommen.Da fehlte doch glatt die hälfte der Hauptlager.Also Ball flach halten.
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