24.11.2010, 09:06 Uhr
Trotz des nordkoreanischen Artillerieüberfalls auf Südkorea und seiner Uran-Anreicherung wollen China und die USA einen Neuanlauf bei den multilateralen Gesprächen mit Pjöngjang machen. Darauf einigten sich die beiden Länder bei Gesprächen in Peking. Derweil wurden nach südkoreanischen Angaben die Leichen zweier Zivilisten auf der Insel Yeonpyeong gefunden.
"Beide Seiten glauben, dass alle Parteien gemeinsame Anstrengungen unternehmen sollten, um die Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche zu schaffen", teilte das chinesische Außenministerium nach Konsultationen mit dem US-Sondergesandten für Nordkorea, Stephen Bosworth mit. Kurz zuvor hatte US-Präsident Barack Obama hat mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak telefoniert und die amerikanische Solidarität mit dem Verbündeten betont.
Die Insel Yeonpyeong westlich der koreanischen Halbinsel (Foto: Stepmap)"Südkorea ist unser Bündnispartner seit dem Korea-Krieg", erklärte Obama in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC News und unterstrich, der Verteidigung des Bündnispartners verpflichtet zu sein. Die USA würden mit Südkorea "Schulter an Schulter" stehen. Über einen möglichen militärischen Gegenschlag wollte er aber nicht spekulieren. Die USA haben mehr als 29.000 Soldaten in Südkorea stationiert.
Noch vor dem jüngsten Schusswechsel hatte Bosworth bei Gesprächen in Tokio gesagt, die USA würden eine Wiederaufnahme der Gespräche nicht in Betracht ziehen, solange Nordkorea aktiv seine Urananreicherung betreibe. Ungeachtet der jetzigen Einigung zwischen China und den USA über das weitere Vorgehen sind die Aussichten für eine Rückkehr zu den seit 2003 laufenden Verhandlungen zwischen Nordkorea, den USA, China, Südkorea, Japan und Russland allerdings weiter höchst ungewiss.
Der US-Präsident hat sich in der Auseinandersetzung mit Nordkorea klar hinter seinen Verbündeten gestellt. zum Video
Nordkorea hatte vor wenigen Tagen einem amerikanischen Atomexperten zufolge die Fertigstellung einer neuen Anlage zur Urananreicherung verkündet und neue bilaterale Gespräche mit den USA verlangt. Das Land steht vor einem dynastischen Führungswechsel. Der bevorstehende Winter dürfte Lebensmittel- und Stromknappheit bringen.
Zwar hat sich auch Nordkoreas Militärführer Kim Jong Il Ende August bei einem Besuch in China grundsätzlich für eine baldige Wiederaufnahme der Atomgespräche ausgesprochen, sich aber nicht auf einen konkreten Termin eingelassen. Im Mittelpunkt stehen die internationalen Bemühungen für eine Beendigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms im Gegenzug für Wirtschaftshilfe.
Am Dienstag hatte Nordkorea Granaten auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong abgefeuert. Nach südkoreanischen Militärangaben wurden zwei Soldaten getötet, 15 weitere und drei Zivilisten zum Teil schwer verletzt. Bei den beiden nun entdeckten Leichen handele es sich um zwei männliche Zivilisten, hieß es aus Südkorea.
Derweil wollen Südkorea und die USA ihre Stärke demonstrieren und kündigten ein neues gemeinsames Seemanöver an. Die USA schicken dazu auch den atombetriebenen Flugzeugträger "USS George Washington" ins Gelbe Meer, wie die amerikanischen Streitkräfte in Korea (USFK) mitteilten. Das viertägige Manöver vor der Westküste Südkoreas soll am Sonntag beginnen.
Zwar war die Übung bereits lange vor dem "unprovozierten Artillerieangriff" vom Dienstag geplant, sie demonstriere aber die Stärke der Allianz beider Länder, hieß es. Das Manöver unterstreiche zudem ihre "Verpflichtung zur Stabilität in der Region durch Abschreckung". Es sei verteidigungsorientiert.
Quelle: dpa , dapd
trullifox schrieb:
am 24. November 2010 um 21:43:32
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Die Region........
.....wird erst zur Ruhe kommen, wenn diese Erbdiktatur und der Operettendespot von der Bildfläche verschwunden ist. Erst
dann, nach einer Wiedervereinigung, wird dort Frieden sein.
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ach,ja schrieb:
am 24. November 2010 um 21:26:14
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Pfatzolisator
Sprechen Sie von der sogenannten deutschen Regierung? Dann kann ich Ihnen nur beipflichten.
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Pfatzolisator schrieb:
am 24. November 2010 um 21:01:11
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Erstmal abwarten...
...die Amis wie die Chinks warten jetzt erstmal auf die Thronbesteigung des kommunistischen Erbprinzen. Erst wenn der
sich als genauso hirnfrei wie sein Hersteller herausstellen sollte, wird´s Zeit, an die Entsorgung des Packs zu gehen.
Auf die Chinesen braucht die Kim-Bande dabei nicht zu hoffen, die sind froh wenn sie die Bekloppten los sind. Bleibt nur noch zu klären, wie das ohne Gesichtsverlust vonstatten geht.
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