16.05.2011, 11:32 Uhr
Immer mehr Menschen in China halten sich Hunde als Haustiere (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Für seine Ein-Kind-Politik ist China bereits bekannt, nun ist in der Küstenmetropole Shanghai auch eine Ein-Hund-Politik in Kraft getreten.
Das Gesetz lässt künftig nur noch einen Hund pro Haushalt zu. Die Behörden reagierten damit auf die zunehmende Beliebtheit der vierbeinigen Freunde bei Chinas wachsender Mittelklasse und den damit verbundenen Problemen in der dichtbesiedelten Metropole. In Shanghai leben geschätzt rund 800.000 Hunde.
Hundebesitzer müssen nun ihre Tiere registrieren und impfen lassen. Um die Hundehalter zu ermutigen, senkte die Stadtverwaltung die Gebühren von 2000 auf 500 Yuan (54 Euro). Bisher waren nur rund ein Viertel der Hunde registriert. Haushalte, die vor dem Stichtag mehr als einen Hund besaßen, dürfen diese auch künftig behalten, müssen aber für alle Vierbeiner Gebühren bezahlen. Tierheime bereiteten sich daher darauf vor, dass mehr Hunde ausgesetzt werden.
Quelle: AFP
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