22.09.2011, 13:56 Uhr
Ein taiwanesischer F-16-Bomber bei einer militärischen Übung. Die Flugzeuge werden mit Hilfe der USA umfangreich modernisiert (Quelle: AP)
Die amerikanischen Pläne für Waffenlieferungen an Taiwan haben eine schwere Verstimmung zwischen China und den USA ausgelöst. Die chinesische Führung bestellte US-Botschafter Gary Locke ins Außenministerium ein, wo ihm ein formeller Protest überreicht wurde.
Das Weiße Haus hatte am Vortag den Kongress über das Waffengeschäft mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet 4,25 Milliarden Euro informiert.
Bei dem Rüstungsgeschäft geht es um die Aufrüstung von 145 bereits vorhandenen Flugzeugen mit neuen Radar- und Waffensystemen sowie Ausbildung der Piloten und Lieferung von Ersatzteilen.
Für die kommunistische Führung in Peking sind Waffenlieferungen an Taiwan ein rotes Tuch, weil sie die demokratische Inselrepublik als abtrünnige Provinz betrachten. Chinas Vizeaußenminister Zhang Zhijun forderte bei seinem Treffen mit dem US-Botschafter ein Ende der US-Rüstungsgeschäfte mit Taiwan.
"Das Fehlverhalten der US-Seite wird unausweichlich sowohl die bilateralen Beziehungen als auch den Austausch und die Zusammenarbeit im Militär- und Sicherheitsbereich untergraben", sagte er. Die USA sollten sich bewusst machen, wie heikel diese Sache sei und welcher Schaden damit angerichtet werde.
Das Rüstungsgeschäft schaffe "schwere Hindernisse" für die Militärbeziehungen zwischen China und den USA, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. China hatte im Vorjahr die Militärkontakte mit den USA aus Protest gegen ein ähnlich großes Rüstungsgeschäft vorübergehend eingefroren.
Die Regierung in Taipeh dagegen hieß die Waffenlieferungen willkommen. Die Modernisierung seiner bestehenden Flotte aus Kampfjets des Typs F16-A/B werde Taiwan helfen, seine Selbstverteidigung zu verbessern und den Frieden zu sichern.
Aus Rücksicht auf die Führung in Peking geht der Entwurf allerdings nicht auf den seit fünf Jahren geäußerten Wunsch Taiwans nach 66 hochmodernen F-16-C/D-Bombern ein. Beobachter vermuteten deswegen, dass die Belastung der Beziehungen durch das Waffengeschäft begrenzt sein werden.
Es wurde auch darauf verwiesen, dass Chinas Vizepräsident Xi Jinping, der aller Voraussicht nach im Zuge des Generationswechsels 2012 Staats- und Parteichef werden soll, im Herbst in die USA reisen will.
Quelle: dpa
ich schrieb:
am 22. September 2011 um 15:45:00
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usa-China
die usa wollen wieder mal einen krieg anzettelt zwischen china und taiwan somit können sie chinas wirtschaftswachstum aufhalten
bzw. schwächen das machen sie immer so!!!
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wolfi schrieb:
am 22. September 2011 um 15:07:55
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Taiwan
Bevor man auf die Amis ein prügelt, sollte man mal darüber nachdenken, wohin unsere Regierung schon alles Waffen geliefert hat !
Wer
im Glashaus sitzt sollte nicht mit ..... !!
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Hein schrieb:
am 22. September 2011 um 14:44:04
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Diplomatie
Ist ne hohe Kunst. Der Chinese ist gerade verstimmt. Aber nur ein bisken versteht sich von selbst.Der Chinese wird Taiwan, den
kleinen hochproduktiven Leckerbissen nie aus den augen verlieren und irgendwann auch vereinnahmen.Wenn die Zeit reif dafür ist.Dann wird die USA garantiert auch vestimmt sein. Aber nur ein bisken.Versteht sich doch von selbst. Oder?
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