04.10.2011, 15:47 Uhr
Nach heftigen Regenfällen sind in China mindestens 57 Menschen ums Leben gekommen. Die Wassermassen hatten in mehreren Provinzen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Dutzende Menschen würden vermisst und hunderte seien verletzt worden, teilte die Regierung in Peking mit.
1,2 Millionen Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden müssen, hieß es weiter. Ungewöhnlich starker Regen hat große Teile Chinas seit der vergangenen Woche heimgesucht. Viele Flüsse schwollen an und traten über die Ufer. Mehr als 120.000 Häuser wurden zerstört.
Ständiger, starker Regen habe schwere Überflutungen in den Provinzen Sichuan im Nordwesten, Shaanxi im Norden und Henan in Zentralchina hervorgerufen, teilten die Behörden mit. Den wirtschaftlichen Schaden durch zerstörte Häuser, Ernten und Land bezifferte die chinesische Regierung auf bisher knapp zwei Milliarden Euro.
In China gibt es regelmäßig im Sommer starke Regenfälle. Im vergangenen Jahr lösten Unwetter in weiten Teilen des Landes die schwersten Überschwemmungen seit zehn Jahren aus. Mehr als 4300 Menschen starben oder wurden als vermisst gemeldet.
Quelle: AFP
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