07.09.2010, 09:57 Uhr
Rund 200 chinesische Piloten haben bei Bewerbungen größere Erfahrung am Himmel vorgetäuscht, als sie eigentlich hatten. Die Piloten hätten die wahre Zahl ihrer Flugstunden und ihre Lebensläufe gefälscht, um von Airlines angeheuert zu werden, berichteten chinesische Medien.
Diese Enthüllungen hätten die Luftverkehrsbehörden in internen Anweisungen nach der Bruchlandung mit 42 Toten am 24. August in Yichun in Nordostchina gemacht. Als Konsequenz sei eine umfassende Untersuchung der Qualifikationen aller Piloten, Techniker und anderen Personals eingeleitet worden.
Die Erkenntnisse stützen sich auf Untersuchungen von 2008 bis 2009, die aber erst jetzt bekannt wurden. Die Hälfte der Piloten, die dabei wegen vorgetäuschter Flugerfahrung erwischt worden sei, stehe in Diensten der Shenzhen Airlines, dem Mutterhaus von Henan Airlines, der die Unglücksmaschine gehörte, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Quelle: dpa
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