11.09.2010, 14:50 Uhr
Wegen Problemen mit dem Bohrkopf wurde die Schramm T-30 vorläufig gestoppt. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Einer der zur Rettung der eingeschlossenen Bergleute in Chile eingesetzten Bohrer musste gestoppt werden. Es habe Probleme mit dem Bohrkopf gegeben.
Die Maschine des Typs Schramm T-130 sei für 48 Stunden angehalten worden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen, sagte der die Arbeiten leitende Ingenieur Andrés Sougarret. Der Bohrer war erst drei Tage im Einsatz gewesen und ist dabei schon in eine Tiefe von 268 Metern vorgedrungen. Damit ist fast die Hälfte der nötigen Strecke von 630 Metern geschafft.
In 700 Metern Tiefe sind 33 Bergleute bereits seit einem Monat gefangen. Die Retter versuchen über zwei Bohrungen zu ihnen vorzudringen. Bereits seit zehn Tagen arbeiten sie daran mit einer Maschine vom Typ Strata 950. Innerhalb kürzester Zeit hatte die T-130 ihren Vorgänger aber überholt.
Beide Bohrer fräsen zunächst einen Schacht von rund 30 Zentimetern in den Berg. Dieser muss später noch auf 66 bis 70 Zentimeter erweitert werden, damit die gefangenen Bergleute einer nach dem anderen durch den Schacht befreit werden können. Den chilenischen Behörden zufolge wird sich die Rettungsaktion noch bis November oder Dezember hinziehen.
Quelle: AFP
jens jonas schrieb:
am 10. September 2010 um 18:57:26
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Rettungsbohrung
Es ist absolut richtig, den Bohrkopf bei einer solch zielgerichteten Bohrung
regelmäßig auf mögliche Beschädigungen zu
kontrollieren und die entsprechenden Werkzeuge auszutauschen. Grund: bei Abbrüchen oder Verschleiß der Rollen ist die Gefahr einer Richtungsablenkung sehr groß.
Die zielgenaue "Vorbohrung" ist jetzt die wichtigste Voraussetzung für die baldige erfolgreiche Rettung der Bergleute.
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Stefan schrieb:
am 10. September 2010 um 18:15:35
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@Christhechris
Die werden -bei hartem Gestein- schon Diamantspitzen benutzen und keinen Holzbohrer. Ich weiß aber wie schnell Diamantspitzen
wegbrechen können. Ab und zu muß schon ne neue Bohrkrone drauf.
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Stefan schrieb:
am 10. September 2010 um 18:03:47
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@Manager
Irgendeiner muß nun mal die Oberaufsicht haben. Und Manager gab es schon in der ach so gerechten DDR, nur hießen die Betriebs-bzw
Kombinatsdirektoren. Wenn die pfuschten kam es gar nicht erst raus. Seien wir froh, dass den Bergleuten geholfen werden wird. In der "Volks"republk China, längst superkapitalistsch, wo jährlich etliche in illegalen Bergwerken umkommen hätte man sie einfach krepieren lassen. Mit Wissen der Regierung. Denn die Kaastrohen dort sind ein offenes Geheimnis.
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