17.01.2011, 14:08 Uhr
Chiles Präsident Sebastian Piñera (rechts) begrüßt einen der 33 Bergleute nach der spektakulären Rettungsaktion im Oktober (Foto: dpa)
Mehrere der 33 Bergleute, die im vergangenen Oktober in Chile gerettet wurden, haben Staatspräsident Sebastian Piñera vorgeworfen, seine Versprechen nicht einzuhalten. Vier der Kumpel sei zum Ende des Jahres die Lohnfortzahlung durch die Krankenkasse gestrichen worden, sagte ihr Anwalt Edgardo Reinoso.
Als Grund habe die Behörde für Arbeitsmedizin (ACHS) angegeben, dass sie Kontrollen verpasst hätten, weil sie oft auf Reisen seien. Piñera habe aber zugesichert, dass die Bergleute für sechs Monate Geld erhalten würden.
Die ACHS wolle zudem offenbar nicht mehr für eine umfassende medizinische Betreuung der nach 69 Tagen geretteten Bergleute aufkommen, sagte Anwalt Reinoso weiter. Anfangs seien noch Psychologen aus der Hauptstadt Santiago nach Copiapó gekommen. "Heute betreut sie nur ein einziger Allgemeinmediziner." Die Bergleute hätten nun entschieden, die ACHS wegen des Unfalls in dem Stollen im August mit zu verklagen, weil sie es versäumt habe, die Arbeitssicherheit in der Mine zu gewährleisten.
Seit ihrer spektakulären Rettung sind die Bergleute zu weltweiten Stars geworden, die von Medien umworben und vielfach ins Ausland eingeladen werden. Mehrere von ihnen klagen aber weiter über Schlafprobleme, Albträume und Angstzustände.
Die 33 Männer waren am 5. August nach dem Einsturz der Mine San José unter Tage eingeschlossen worden und hatten bis zu ihrer Rettung in rund 700 Metern Tiefe ausgeharrt. Am 13. und 14. Oktober waren sie - begleitet von weltweiter Anteilnahme - einer nach dem anderen mit einer Rettungskapsel zurück an die Oberfläche geholt worden.
Quelle: AFP
Elke schrieb:
am 5. Januar 2011 um 19:50:43
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Chile
Immer und überall ist es dasselbe!
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Inge schrieb:
am 5. Januar 2011 um 18:26:36
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Chile
Alle Welt hilft,damit die Leute gerettet werden,nur die eigenen Politiker verraten die Kumpels.
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Birgit schrieb:
am 5. Januar 2011 um 18:20:50
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Wortbruch des Präsidenten?
Das sehe ich etwas anders. Denen wurde die Hilfe zugesagt, aber wenn die durch Interviews, etc selbst gut Geld
verdienten, dann können sie es auch alleine bezahlen. Und z B 100 € ist da sehr viel Geld
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