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CDU-Spitze fürchtet Parteispaltung: Wie gefährlich ist der "Berliner Kreis"?

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Wie gefährlich ist der "Berliner Kreis"?

20.12.2011, 16:01 Uhr

Die CDU-Spitze fürchtet die Treffen der Konservativen (Quelle: imago)

Die CDU-Spitze fürchtet die Treffen der Konservativen (Quelle: imago)

Sie träumen von einer anderen CDU und bringen die Parteispitze ins Schwitzen: Konservative Unionspolitiker haben die Kritik an ihren Plänen zur Gründung eines "Berliner Kreises" zurückgewiesen. Der Innenpolitiker Wolfgang Bosbach sagte der "Mitteldeutschen Zeitung": "Ich bin sehr überrascht über die etwas harsche Tonlage."

Vertriebenenverbandspräsidentin Erika Steinbach sagte der "Rheinischen Post", sie verstehe den Argwohn der CDU-Spitze nicht. Es sei verkehrt, kritisch-wohlwollenden Geistern mit Misstrauen zu begegnen: "Die CDU-Führung sollte sich über unser Engagement freuen. Wir sind das Herz der Union." Gedanken über die Gründung einer neuen Partei wies Steinbach zurück.

Es sind vor allem die Konservativen, die sich im "Berliner Kreis" zusammentun wollen: Sie sehen die Modernisierung unter Angela Merkel als Ausverkauf der Grundwerte der Union und wittern ein Potenzial an Wählern rechts des aktuellen Kurses. Der Kreis setzt sich aus Landespolitikern und einflussreichen Bundestagsabgeordneten zusammen - einflussreich genug, um die Parteiführung nervös zu machen.

Schäuble warnt

Die Pläne konservativer CDU-Politiker um den hessischen Fraktionschef Christean Wagner sorgen seit Tagen für Unruhe in der Partei. Unionsfraktionschef Volker Kauder hatte gesagt, es dürfe keine Aufspaltung der Partei oder der Fraktion nach Haltungen geben. Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte davor gewarnt, der Kreis dürfe keine feste Form erhalten.

Bosbach vertrat die Ansicht, die Parteispitze solle für das Engagement der Konservativen dankbar sein. "Denn das ist ein Kreis, der sich Gedanken darüber macht, warum die Union in den letzten Jahren an Zustimmung verloren hat und wie wir Stammwähler zurück gewinnen können." Allerdings seien durch die Angriffe beim vergangenen Treffen des "Berliner Kreises" von den 40 eingeladenen Gästen nur 20 erschienen.


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Quelle: dapd , dpa

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Kommentare (280)

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Thema: "CDU-Spitze fürchtet Parteispaltung: Wie gefährlich ist der "Berliner Kreis"?"

khh schrieb: am 20. Dezember 2011 um 20:54:05
(17) (35) Harry007
Irgendwie sind sie arg daneben, 1. Welche christlichen Wurzeln?-Röm.-Kath;Griechisch-Orthodox;Protestantisch;Lutheranisch und was
es noch so viele gibt. 2.Ostdeutsche Bevölkerung muß akzeptieren,bitte wer und was?Ostdeutschland haben wir vor 66 Jahren verloren,was Sie meinen heißt Mitteldeutschland und Niemand muß alles nach Wunsch akzeptieren!
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Hüppi schrieb: am 20. Dezember 2011 um 20:41:30
(15) (62) Berliner Kreis
Konservative (Strukturkonservative) sind die verkörperte Dekadenz in Lodenmänteln, Lederhosen und Tirolerhut. Meist
vertreten in Bayern. Sie sind die neoliberale Gier, die sich aus der Solidargemeinschaft zurückzieht und gegen Ausländer, Mindestlöhne und Vermögenssteuer zu Felde zieht. Außerdem sínd sie laut einer Studie dümmer als Linke. Dazu bracuht es allerdings nicht einer Studie.
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Diagnostix schrieb: am 20. Dezember 2011 um 20:37:02
(48) (4) @ kaeptn_blaubart
Nichts gegen den "Konservatismus" in den islamischen Ländern, so lange sie nicht uns Europäer oder Israel damit
"bereichern" wollen. Hier muss nach unseren Regeln gespielt werden, und wenn die Konservativen in diesem Land nicht bald auf die Füße kommen, dürfen wir nicht mehr mitspielen. Durch die Medien kennen wir sowieso nur die halbe Wahrheit, aber wir dürfen die Wahrheit ja mehr und mehr selbst erleben.
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