10.11.2011, 15:08 Uhr
Die CDU hat seit Jahresbeginn mehr als 10.000 Mitglieder verloren. Die wichtige Marke von einer halben Million sei am Stichtag 30.September mit rund 495.000 Mitgliedern deutlich unterschritten worden, berichtet die "Bild"-Zeitung.
Die Spitzenmarke hatte die CDU im Jahr 1983 mit rund 735.000 Mitgliedern erreicht. Seitdem geht die Zahl der Parteibücher kontinuierlich zurück. Erklären lässt sich der Schwund wohl nicht ausschließlich durch Politikverdrossenheit - denn vor allem scheint die Altersstruktur der Partei ein Problem zu sein.
Fast 50 Prozent der Parteimitglieder sind über 60 Jahre alt. Nicht einmal drei Prozent sind unter 24 Jahren. Ganz offensichtlich fehlt einfach der Nachwuchs, der altersbedingte Abgänge ausgleichen könnte.
Nun ist die ist CDU gleichauf mit der SPD, die die Zahl der Parteigenossen zuletzt mit 495.000 angab. Die besten Zeiten sind schon lang vorbei: 1976 war die SPD die mit Abstand größte Partei, mit über einer Unterstützern. Auch die Sozialdemokraten haben unter dem Alter ihrer Mitglieder zu leiden, etwa 47 Prozent sind über 60 Jahre.
CSU (154.000) und FDP (64.000) konnten ihre Mitgliederzahlen weitestgehend halten. Die Linke und deren Vorgängerpartei PDS hat seit 1990 mehr als die Hälfte ihrer Genossen eingebüßt. Gab es zur Wiedervereinigung noch rund 281.000 Menschen mit Linken-Parteibuch, sind es heute noch 71.000.
Die Grünen verzeichnen nach Jahren der Stagnation wieder mehr Parteieintritte - wohl auch unterstützt durch die öffentliche Debatte zum Klimawandel und Atomaustritt. Etwa 14.000 Menschen traten in den letzten zehn Jahren der Öko-Partei bei.
Deutlich hinzugewonnen hat hingegen die Piratenpartei. Nach einer parteiinternen Statistik haben seit Jahresbeginn etwa 5.000 Menschen ein Parteibuch beantragt. Demnach hat die Piratenpartei bundesweit derzeit rund 17.000 Mitglieder.
Quelle: bew , t-online.de , dapd
CDU Mitglied schrieb:
am 10. November 2011 um 20:14:20
(42)
(151)
Partei
Ich bin seit 12 Jahren in der CDU und obwohl ich dadurch keine Vorteile hatte bleibe ich weil ich weiss, dass einzig die CDU die duch
die Finanzmisere ausgelöste Krise bewältigen kann. Andere können das nicht.
Liebe Leserinnen und Leser mal Hand aufs Herz: In dieser Situation würde jede regierende Partei eines auf die Mütze bekommen aber vergessen wir nicht die Erfolge der CDU auf dem Arbeitmarkt und für den EU Rettungschirm. Wer Wohlstand will geht in die CDU.
mehr
Kommentar melden
The German Ghost schrieb:
am 10. November 2011 um 19:55:27
(121)
(29)
CDU und Co.
10000 Austritte bei den Christdemokraten ? Respekt den Ex. Membern. Soviel Rückrad und Mut zur Veränderung braucht unser Land
jetzt dringend. Diesen größenwahnsinnigen Polithelden im Dienste der Wirtschaftslobbyisten und EU Lakaien muss unbedingt einhalt geboten werden ! Wir brauchen Politakteure, die gemäß ihres Auftrages das eigene Volk vertreten, nicht nur Pleitestaaten und deren Währung. Austreten bei denen und kleine Parteien wählen, nur so gehts !
mehr
Kommentar melden
Ingrid schrieb:
am 10. November 2011 um 19:35:40
(125)
(17)
Politik
Es muss eine Lösung für Deutschland gefunden werden. Der EU-Wahnsinn hat endlich aufzuhören. 80 Millionen abzüglich derjenigen,
die noch nicht wählen dürfen, haben eine große Macht; vorzeitige Neuwahlen - aber wen? Die Volksparteien haben auf Grund der Misswirtschaft ausgedient. Man kann sie nicht mehr ernst nehmen und die Achtung ist dahin. Der Scheiß-EURO ist das Unglück für Europa. Eine neue Partei "Made in Germany" wäre gut! Kohl hat Mist gebaut - Frau Merkel kämpft mit der Mistgabel
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video