09.11.2010, 15:23 Uhr
Die Castor-Behälter sind auf dem Weg ins Wendland. (Foto: dpa)
Auf seiner Fahrt durch Niedersachsen hat der Castor-Transport einen Zwischenstopp bei Hannover eingelegt. In Lehrte östlich der Landeshauptstadt hielt der mit hoch radioaktivem Atommüll beladene Zug, um das Personal und die Lokomotive zu wechseln, teilte die Polizei mit. Die ein- bis zweistündige Pause sei eingeplant gewesen, hieß es.
Im Lauf des Tages sollte der Zug den Bahnhof in Dannenberg erreichen, wo die elf Spezialbehälter für die letzten 20 Kilometer ins Zwischenlager Gorleben auf Lastwagen umgeladen werden. In Hessen war der Transport von Atomkraftgegnern vorübergehend gestoppt worden. In Darmstadt blockierten rund zehn Aktivisten die Gleise, der Zug wurde zu einem Halt von etwa 30 Minuten gezwungen. Die Demonstranten wurden von Polizisten von den Schienen getragen.
Unterdessen ist es im Wendland zu ersten Ausschreitungen gekommen. Demonstranten haben nach Angaben von Augenzeugen ein panzerähnliches Räumfahrzeug der Polizei im Wald an der Castor-Transportstrecke angezündet. Das Fahrzeug sei nahe Hitzacker an der Elbe mit Teer übergossen und womöglich mit Molotowcocktails angezündet worden. Der Polizei lagen hierzu auf Anfrage bislang noch keine näheren Angaben vor. "Die Situation ist noch nicht unter Kontrolle", sagte ein Polizeisprecher zur unübersichtlichen Lage im Wald bei Leitstade, wenige Kilometer vor der Umladestation im niedersächsischen Dannenberg. Dort soll im Laufe des Sonntag der Zug mit dem hoch radioaktiven Atommüll eintreffen, um dann die letzten 20 Kilometer auf der Straße ins Zwischenlager Gorleben transportiert zu werden.
250 Demonstranten sei es gelungen, mit dem Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett zu beginnen, sagte der Sprecher. Sie wollen so die Zugstrecke für die hoch radioaktive Fracht unpassierbar machen. 3000 bis 4000 Demonstranten stehen der Polizei gegenüber, die massiv Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzt, um die Demonstranten von den Gleisen fernzuhalten.
In Dannenberg-Splietau lösten Sicherheitskräfte eine Traktor-Blockade von Bauern auf. Die vier in ineinander verkeilten Traktoren seien sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Zudem sollten 50 Traktoren, die an der Straße standen, entfernt werden. Landwirte versuchen hier immer wieder, den Transport aufzuhalten.
Quelle: dpa
Klicker 07 schrieb:
am 7. November 2010 um 13:42:49
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"Demo" gegen Atom!
Warum, wenn um Deutschland Kraftwerke stehen? Geht nach Tsch. oder Rus. oder besser noch Iran zur "Demo"!
Haben diese
Staaten Endlager? Wir werden den Strom dort teuer kaufen müssen.
Stellt die Stromlieferung für diese Demonstranten ein zumal diese keine Rücksicht auf Menschleben und Gesundheit nehmen!
Ein Großteil "Demonstranten" werden von dem Staat bezahlt, den sie bekämpfen (Harz IV usw.).
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Normalbürger schrieb:
am 7. November 2010 um 13:23:15
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Die Brutalität der Atom-Beführworter ist erschreckend
Ich frage mich: wer schreibt so radikalen Unfug ? Sind es lauter verblendete
CDU-Anhänger ? Oder Neo-Nazi ? Leute, mit Anstand, Achtung vor der Würde des Nächsten sind es jedenfalls nicht. Demokraten sind es auch nicht, denn sie machen Mitbürgern das im Grundgesetz garantierte Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit streitig. Sie merken dabei gar nicht, dass sie damit den radikalen deutschen Innenministern von der Union helfen bei uns einen Polizei-u.Überwachungsstaat einzurichten.
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Atom schrieb:
am 7. November 2010 um 13:21:37
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@Kontra Castor
Sie sollten sich mal die Bilder auf "NTV" ansehen;da erkennt man das Gewaltpotential der Atomkraft "Gegner".
Hier sollte die
Polizei mit allen Mitteln gegensteuern.Wer Menschen in diesem Räumfahrzeug "grillen" will, sollte mit Waffengewalt daran gehindert werden.Notfalls mit der Schußwaffe.
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